Aluminium-Glas-Fassade für Krakaus Kongresszentrum

FREIGERICHT-ALTENMITTLAU, 29.11.206 – Moderne Architektur stellt erhebliche Herausforderungen an die Auftragnehmer. Komplexe Formen und originelle Designs zwingen Systemhersteller und Ausführende, jenseits der gewohnten Lösungen zu arbeiten. So auch beim neuen ICE Kongresszentrum in Krakau.

ICE Kongresszentrum Krakau
„Objekt des Jahres“ von Aluprof: Das ICE Kongresszentrum ist der neue Kultur- und Kommunikationsmittelpunkt in Krakau. Das Fassadenelement MB-SE95 CKK unterstreicht die architektonische Ausdruckskraft des Gebäudes. | Foto: Aluprof

Das Veranstaltungszentrum, in dem nicht nur Kongresse, sondern auch Konzerte mit Künstlern von internationalem Rang stattfinden werden, ist charakterisiert durch eine wellenförmige Fassade mit unregelmäßigen Blöcken aus Glas-, Keramik- und Aluminiumplatten. Für die Realisierung dieses Objekts entwickelte Aluprof eine spezielle Projektlösung, das System MB-SE95 CKK. Es überzeugt sowohl in puncto Modernität, Attraktivität als auch mit seiner Funktionalität.
„Bei der Entwicklung des MB-SE95 CKK für das ICE Kongresszentrum mussten wir einige Standards deutlich überschreiten“, sagt Zbigniew Poraj, Vertriebsleiter bei Aluprof. „Als völlig neues Produkt musste es daher auch eine Reihe an technischen Prüfungen bestehen, um zum Einsatz kommen zu dürfen. Die Umsetzung einer spezifischen, architektonischen Vision ist nie einfach. Doch mit unserer großen Erfahrung in der Entwicklung individueller Lösungen haben wir auch dieses Projekt erfolgreich gestaltet.“

Geklebte Glasfassade mit Alu-Unterkonstruktion


Das System bedient den gegenwärtigen Trend, großzügige Glasfassaden auf Aluminiumstrukturen zu konstruieren. Das MB-SE95 folgt dem Structural-Glazing-Prinzip: Die Fassadenkonstruktion ermöglicht die Installation einzelner, vollständig in der Vorfertigung hergestellter Wandsegmente. Das Glas wird an der Aluminium-Rahmenkonstruktion nur über eine Verklebung auf Silikonbasis befestigt. Gefüllt ist die Fassade mit Blech- und Keramikelementen. Dieses Konzept ermöglicht eine Vielzahl an Modifikationsmöglichkeiten, mit stufenloser Winkelverstellung von -15 bis +15 Grad, im vertikalen Wandaufbau von -12 bis -26 Grad. Das System erlaubt es, Glasmodule zu ersetzen, ohne dass die Aluminiumstruktur der Segmente entfernt werden muss.
Der architektonische Entwurf gliedert die Oberfläche des Gebäudes in einzelne große Bereiche, die wiederum in kleine, unabhängige Design-Abschnitte segmentiert wurden. Hierzu kamen weitere Aluprof-Systeme zum Einsatz, darunter Fenster- und Türsysteme mit Wärmedämmung vom Typ MB-60, MB-70, MB-78EI (Brandschutz) und das Fassadensystem MB-SR50 IW mit integrierten Fenstern.

Foyer öffnet sich zum Wasser hin


Den Eingang des ICE Kongresszentrums ziert ein imposantes Glasfoyer, umrahmt von großzügigen Grünflächen. Das Foyer besitzt drei Ebenen mit Panoramablick auf die Küste. Der Abschnitt wird von einem wellenförmigen Dach gekrönt, das mit Silber-Aluminium-Platten abgeschlossen ist. Die Vielfalt der verwendeten Materialen und Farben an der Fassade unterstreicht die Dynamik und Variabilität der Innengestaltung.
Fast vier Jahre dauerte der Bau des Veranstaltungs- und Kongresszentrums, das auch über einen großen, modernen Konzertsaal verfügt. Für Planung und Gestaltung zeichnet das Architekturbüro Ingarden & Ewy aus Krakau verantwortlich, in Zusammenarbeit mit Architekten aus Tokio.
www.icekrakow.pl