Doka übernimmt Betonprüf-Spezialist BAS

MAISACH, 23.09.2016 - Die Doka-Gruppe hat das Technologieunternehmen BAS, den holländischen Marktführer im Bereich Betonprüfungen, übernommen. Mit dem Zukauf macht die Schalungsgruppe aus Niederösterreich einen weiteren Schritt in Richtung Industrie 4.0.

Gruppenbild BAS und Doka-Geschäftsführung
Der Deal ist perfekt: das BAS-Team mit der Doka-Geschäftsführung

BAS betreibt im niederländischen Venlo eines der größten und modernsten Labors Europas. Seit seiner Gründung 1979 befasst sich das Unternehmen mit der Erforschung und Entwicklung von Baumaterialen, vor allem von Beton.
Die Unternehmen arbeiten schon seit einigen Jahren zusammen, so Jürgen Obiegli, Vorsitzender der Geschäftsführung der Doka Group, der für den Deal verantwortlich ist. So sei „Concremote“, eine Sensorlösung zur Festigkeitsmessung von Beton und zur Eruierung des optimalen Ausschalzeitpunkts, ein Ergebnis der Zusammenarbeit.
Doka reagiert mit der Akquisition von BAS, das aus einem 40-köpfigen Team hochspezialisierter Mitarbeiter besteht, auf eine rasante Entwicklung. Die Produktivität werde durch die Digitalisierung in den nächsten Jahren exponential ansteigen. Laut einer Studie entfallen rund 30 % der Baukosten auf nicht wertschöpfende Tätigkeiten – etwa Ineffizienzen, Fehler, Kommunikationsmängel. Die Doka Group entwickele darauf Antworten Prozessoptimierung über den gesamten Lebenszyklus eines Objektes.
Firmensitz der BAS in Venlo
Die BAS Firmenzentrale in Venlo, Niederlande | Fotos: BAS
„Die Akquisition stellt für uns eine Weiterentwicklung unseres Geschäftszwecks dar“, so Jens Günther, designierter Vorsitzende der Geschäftsführung. „Das erfordert eine ganz neue Herangehensweise an eine Baustelle. Und rüttelt auch an so manchem bisherigen Glaubenssatz der Schalungsbranche, Innovation beschränkt sich ausschließlich auf immer effizientere Schalungen.“ bi