Beeindruckende Power:

Akku-Profischere neu gedacht

HEIDECK, 07.08.2015 – Praktisch umgesetzte Bionik, ganz ohne Abgase: Die 6. Generation der Pellenc Reb- und Astscheren markiert einen technologischen Quantensprung in Sachen Leistung, Bedienkomfort und Einsatzdauer.

von Erwin Bauer

Akku-Astschere Vinion mit ovalem Griff

Die Akku-Rebschere „Vinion“ liegt durch
ihre ovale Griffform gut in der Hand.
| Foto: Pellenc

„Wir haben die Scheren nicht einfach weiterentwickelt, wir haben sie neu erfunden,“ sagt Firmenchef Roger Pellenc. Er hat das ehrgeizige fünfjährige Entwicklungsprojekt mit einem Budget von 2 Millionen Euro und 60.000 Mann-Stunden selbst geleitet. Der bürstenlose Elektromotor in der Rebschere „Vinion“ ist nur 2 cm lang und 117 g schwer und kommt dank besonderer permanenter Hochleistungsmagnete (NdFeB) von General Motors nunmehr auf eine Drehzahl von sagenhaften 21.000 Umdrehungen pro Minute. Die kleine Schere entwickelt so eine enorme Power. Sensationell ist die optische Fingererkennung durch einen speziellen Sensor am Drücker. Durch die Bewegung des Zeigefingers wird dadurch die Klinge in Echtzeit geöffnet oder geschlossen, so als würde man mit der eigenen Hand schneiden.

Ein weiteres Novum ist die Möglichkeit, den Fingerschutz zu Reinigungszwecken komplett zu öffnen. Der Klingenwechsel lässt sich dadurch ohne Werkzeuge in wenigen Sekunden selbst durchführen. Die Akku-Rebschere schneidet Aststärken bis 35 mm, die etwas größere Akku-Astschere „Prunion“ bis 45 mm – intuitiv und ohne Kraftaufwendung durch den Bediener. Der kleine am Gürtel getragene Lithium-Ionen-Akku (820 g) hat eine Kapazität von 150 Wattstunden und ist für neun Stunden professionelle Schnittarbeiten am Stück ausgelegt. Der neue Rückenakku mit 250 Wattstunden (1.680 g) hat sogar einen zusätzlichen Anschluss für ein weiteres Gerät: rechts die Schere, links die kompakte Kettensäge. bi