Heißwasser gegen Unkraut

VEENENDAAL, 01.04.2015 - Die Firma Wave Weed Control aus den Niederlanden verspricht chemiefreie Wildkrautbekämpfung mit Heißwasser.

Bereits mit der Mini-Serie 11/4 können laut Herstellerangaben bis 900 Quadratmeter täglich per Handlanze bearbeitet werden, auch Wildkräuter an schwer erreichbaren Stellen werden erfasst. | Foto: Wave Europe

Die Heißwasser-Methode stellt nicht nur für Wasserschutzgebiete, Hafenanlagen, Schleusen und Kläranlagen eine umweltfreundliche Alternative zur chemischen Unkrautbekämpfung dar. Auch in Parks, Industrie- oder Wohngebieten soll das chemiefreie Verfahren ganzjährig für ein sauberes und gepflegtes Erscheinungsbild sorgen können. Das Heißwasser zerstört die Zellstruktur der Pflanze und drängt Unkraut so nachhaltig zurück.

Aufgrund des niedrigen Wasserdrucks sind weder Schäden am Untergrund noch Risiken wie Steinschlag etwa bei rotierenden Besen zu befürchten. Daher kann die Methode auf allen Belägen einschließlich der wassergebundenen Wege gefahrlos eingesetzt werden. Das Gerätesortiment für die Heißwasser-Wildkrautbekämpfung reicht von der handgeführten Mini-Serie für kleine bis mittelgroße Flächen wie Sport- und Gartenanlagen bis hin zu sensorgesteuerten Maschinen für den Einsatz in größeren Gebieten wie Stadtviertel, Hafenanlagen oder Flughäfen. Das neue Einstiegsgerät der Mini-Serie 11/4 ist besonders für Dienstleister interessant. Das komplette Equipment inklusive Brenner und Wassertank kann beispielsweise auf einem einachsigen Pkw-Anhänger oder Pritschenwagen mitgeführt werden. bi

Dieser Artikel wurde in der bi-GaLaBau 3/2015 veröffentlicht.