Neuer Isokorb: Stahlbau wird passivhaustauglich

BADEN-BADEN, 07.06.2016 – Vordächer, Balkone, Verschattung: Wer im Passivhausbau bisher frei auskragende Bauteile mit Stahl realisieren wollte, hatte ein Problem. Jetzt hat Schöck einen neuen passivhaus-zertifizierten Isokorb-Typ im Programm, mit dem Wärmebrücken am Anschluss von Stahlkonstruktionen kein Thema mehr sind.

Isokorb QSXT
Der Schöck Isokorb QSXT minimiert Wärmebrücken bei unterstützten Stahlkonstruktionen. | Fotos: Schöck GmbH
Mehrfamilienhäuser mit Balkonen
Mit dem Isokorb Typ KSXT können jetzt auch frei auskragende
Stahlbalkone im Passivhaus-Standard realisiert werden.

Auf der Internationalen Passivhaustagung in Darmstadt hat der Bauteilehersteller Schöck erstmals den neuen Isokorb Typ KSXT und Typ QSXT für die Minimierung von Wärmebrücken am Anschluss von auskragenden und unterstützten Stahlkonstruktionen an Stahlbetonbauteilen vorgestellt. Die Isokorb Typen KSXT und QSXT mit einer Dämmkörperdicke von 120 mm erreichen gegenüber den Typen KS und QS (80 mm Dämmkörperdicke) eine um mehr als 50% gesteigerte Wärmedämmleistung. Der Balkonanschluss ist vom Passivhaus Institut in Darmstadt je nach Tragstufe als zertifizierte Passivhaus-Komponente beziehungsweise Energiesparkomponente ausgezeichnet. Es ist damit das derzeit energieeffizienteste Wärmedämmelement für Beton-Stahl-Anschlüsse auf dem deutschen Markt.

Passivhaus-zertifiziert

Mit dem neuen Isokorb-Typ können jetzt auch frei auskragende Bauteile mit Stahl im Passivhaus-Standard realisiert werden. Durch die Anpassung an die steigende Fassadendämmdicke ergibt sich zudem eine einfachere Detailausbildung inklusive der Abdichtung am Balkonanschluss. Der Isokorb KSXT/QSXT eignet sich auch für den Anschluss von Stahlvordächern, Fassadenunterkonstruktionen und Verschattungssystemen