Bauma-Randnotizen: Dakar-Rennboliden fürs Image

MÜNCHEN, 20.06.2016 – Renntempo und exotische Motorleistungen sind Baufahrzeugen eher fremd. Aber eines haben die Renntrucks mit dem Bau gemeinsam: Es kommt auf unbedingte Zuverlässigkeit und Stehvermögen, auch auf die Geländefähigkeiten an. Randnotizen von der Bauma.

Von Wolfgang Tschakert

MAN-Renntruck auf der Bauma 2016
MAN TGS 18.480 im Renntrimm: Der 12,4-Liter-Sechszylinder soll für knappe 1.000 PS gut sein.

Bei Iveco/CNH, bei MAN und am Liebherr-Stand standen drei Trucks im Fokus, die 2016 unter die ersten fünf Dakar-Platzierungen fuhren. Den Sieg in der Truck-Wertung hatte sich der Iveco des niederländischen De-Rooy-Teams gegen die Kamaz-Phalanx geholt. Das siegverwöhnte russische Team musste sich diesmal mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Für die Längsdynamik des russische Renntrucks sorgte übrigens ein rund 1.000 PS starker V8-Diesel von Liebherr.  Der Rallye-MAN hatte in Südamerika mit Reifenpannen zu kämpfen. Lange Zeit fuhr er  aussichtsreich an der Spitze mit, bis ihn die Defekte an den Geländepneus zurückwarfen.

Kamaz-Renntruck auf der Bauma am Liebherr-Stand
Die Rallye Dakar als Schaufenster: Liebherr versorgt Kamaz mit 16,2-Liter großen V8-Dieselmotoren.