Neue Verschweißtechnik für dicke Kombi-Dämmplatten

LUDWIGSHAFEN, 07.07.2016 – BASF hat zusammen mit einem namhaften Maschinenhersteller eine neue Technologie zum Verschweißen von Dämmplatten entwickelt. Das kontaktlose, thermische Verfahren erlaubt eine Vielzahl von Dämmstoff-Kombinationen.

Styrodur-Kombinationen
Styrodur verschweißt: Die günstigen Eigenschaften
verschiedener Dämmstoffe werden so miteinander kombiniert.
| Foto: BASF

Wie der Hersteller mitteilte, lässt sich so beispielsweise der extrudierte Polystyrolhartschaumstoff "Styrodur" mit Polyurethan, anorganischen Dämmstoffen oder dem Melaminharzschaumstoff "Basotect" zu neuartigen Dämmstofflösungen kombinieren. Im Styrodur-Portfolio sind mit diesem Verfahren zudem neue, besonders dicke Platten der hochdruckfesten Typen Styrodur 4000 CS/5000 CS verfügbar. Die Platten decken das Dickenspektrum von 60 mm bis 240 mm mit einem Dämmwert von Lambda: 0,035 W/(m*K) ab.
Der Vorteil des neuen Verfahrens für Architekten, Planer und Handwerker: Die klassischen Vorzüge der Styrodur-Platte, wie z.B. geringe Wasseraufnahme und hohe Druckfestigkeit, können mit den günstigen Eigenschaften anderer Bauprodukte zusammengeführt werden. BASF hat bereits eine Vielzahl von Anwendungen und Produktkombinationen patentieren lassen. Auf dieser Basis will das Unternehmen neue Anwendungen in der Gebäudedämmung entwickeln. bi