Windkraft: Max Bögl eröffnet Werk in Osterrönfeld

NEUMARKT, 17.07.2014 – Max Bögl hat gestern in Osterrönfeld eine zweite Produktionsanlage für Hybridtürme mit großen Nabenhöhen von über 140 Metern in Betrieb genommen. In diesem Sommer soll die Produktion von jährlich 200 Hybridtürmen starten.

Max Bögl eröffnet Werk in Osterrönfeld
Stolz auf das Erreichte: Gesellschafter Johann Bögl posiert vor Betonfertigteilen für den Hybridturm.

Rund 55 Millionen Euro investiert die Firmengruppe am Schwerlasthafen Rendsburg Port im schleswig-holsteinischen Landkreis Rendsburg-Eckernförde. Von dort aus sollen zukünftig die Betonfertigteile des Hybridturm System Max Bögl größtenteils über den Nord-Ostsee-Kanal zum Bau von  Windenergieanlagen in Norddeutschland und Skandinavien verschifft werden.

Nach Abschluss der Erdarbeiten und der Herstellung der insgesamt rund 80 Köcherfundamente zur Aufnahme der Fertigteilstützen erfolgte bereits in den letzten Wochen des Jahres 2013 die Montage des Hallenskelettes. Dazu wurden Stützenelemente mit einer Länge von 21 Metern und einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen eingebaut. Parallel zu den Richtfestfeierlichkeiten begannen Anfang diesen Jahres die Arbeiten zur Errichtung des Bürogebäudes. Das etwa 277 Meter lange Werk soll mit einer jährlichen Produktionskapazität von 200 Hybridtürmen starten und dazu rund 200 Arbeitsplätze schaffen.

Auf der Einweihungsfeier am 16. Juli gaben Ministerpräsident Torsten Albig und Johann Bögl offiziell die Produktion frei.
Auf der Einweihungsfeier am 16. Juli gaben Ministerpräsident Torsten Albig und Johann Bögl offiziell die Produktion frei. | Foto: Max Bögl Wind AG
Der neue Schwerlasthafen Rendsburg Port in Osterrönfeld hat sich bereits kurz nach der Eröffnung im Jahr 2012 als wichtiger Umschlagspunkt der Windenergiebranche etabliert. Mit Ansiedlung der Firmengruppe werden die Anlagen der Neuer Hafen Kiel-Canal GmbH nun auch zum Bau und Umschlag von Hybridtürmen des Systems Max Bögl als logistisches Drehkreuz genutzt. bi