Bundeskabinett beschließt E-Rechnungs-Gesetz

BERLIN, 20.07.2016 - Firmen können nach dem Willen der Bundesregierung an Einrichtungen der Bundesverwaltung künftig Rechnungen in elektronischer Form schicken. So sieht es das E-Rechnungs-Gesetz des Bundes vor, das kürzlich vom Bundeskabinett verabschiedet wurde.

Künftig soll die Rechnungstellung an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung durch private Unternehmen in elektronischer Form möglich sein. So sieht es das E-Rechnungs-Gesetz des Bundes vor, das kürzlich vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Das Ausdrucken, Kuvertieren und Frankieren von Papierrechnungen gehört damit bald der Vergangenheit an.

Neue Regeln für die E-Rechnung sollen ab 2018 gelten

Die Regeln zur elektronischen Rechnungsstellung müssen noch den Bundestag passieren und sollen ab dem 27.11.2018 für Bundesministerien und Verfassungsorgane in Kraft treten. Für alle übrigen Behörden gilt die Neuregelung ein Jahr später. Für Kommunal- und Länderverwaltungen müssen auf Landesebene eigene gesetzliche Vorgaben geschaffen werden. 

Die genauen Anforderungen an E-Rechnungen will die Bundesregierung in einer
separaten Rechtsverordnung festlegen.

Weiterführende Informationen:
Entwurf des E-Rechnungs-Gesetz
Leitfaden "Elektronische Rechnung in der öffentlichen Verwaltung". bi

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