Samoter steht hoch im Kurs

VERONA (Italien), 24.08.2016 – Ein halbes Jahr vor der Baumaschinenmesse Samoter im norditalienischen Verona sind die Vorzeichen gut: Branchengrößen wie Komatsu, Case, Kobelco und Hyundai haben ihr Kommen zugesagt, und der italienische Markt ist zum ersten Mal seit Jahren wieder auf Erholungskurs.

Logo der Messe Samoter
Seit 1964 zieht die Samoter alle drei Jahre die Baumaschinenindustrie nach Verona. Die 30. Ausgabe der Messe findet in diesem Jahr vom 22. bis 25. Februar in Verbindung mit der Straßenbauausstellung Asphaltica und der Transport- und Logistikmesse Transpotec Logitec statt.

Case und Hyundai nehmen nach ihrer Abstinenz im Jahr 2014 wieder teil, und Kobelco ist sogar zum ersten Mal auf der internationalen Baumaschinenmesse vertreten. Auch Komatsu hat seine Zusage schon gegeben. „Die Zusagen, die wir von diesen vier Herstellern in den vergangenen Wochen erhalten haben, sind aus zwei Gründen ein sehr wichtiges Signal”, sagte Giovanni Mantovani, Geschäftsführer von Veronafiere. „Sie zeigen, dass internationale Unternehmen bereit sind, in eine Veranstaltung zu investieren, die sie als strategisch für den italienischen Baumaschinenmarkt ansehen, der sich nach dem Zusammenbruch der vergangenen Jahre wieder erholt. Es zeigt auch, dass das neue Format der Samoter und die verschiedenen Initiativen von Veronafiere funktionieren: eine Messe zu entwerfen, die sich immer stärker an den wirklichen Bedürfnissen der Aussteller orientiert.”

Die neuesten Zahlen der Messegesellschaft zeigen eine Trendwende bei Produktion und Absatz von Baumaschinen in Italien nach dem Tiefpunkt von 2013: Die Exporte stiegen von Januar bis April 2016 um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 816,7 Millionen Euro. Die Importe stiegen im selben Zeitraum um 13,8 Prozent auf 210,3 Millionen Euro.

„Der italienische Markt erlebt signifikantes Wachstum: 28 Prozent im Jahr 2015 mit weiter positiver Tendenz. Dieser Anstieg schafft ein Vertrauen bei Händlern und Kunden, das die Erholung ganz sicher verstärken wird. Case glaubt an den italienischen Markt und demonstriert dies durch den Ausbau seiner Produktionsstätten in Lecce und San Mauro.“ – Enrica Oderda, Leiterin des Italiengeschäfts von Case Construction Equipment.

„Kobelco wird zum allerersten Mal auf der Samoter 2017 ausstellen. Für unser Unternehmen ist Italien ein neuer strategischer Markt. In den letzten zwölf Monaten hat die Nachfrage nach Minibaggern und schweren Erdbewegungsmaschinen zugenommen. Wir wollen deshalb ein Vertriebsnetzwerk schaffen, das unsere Kunden landesweit unterstützt und schnelle technische Unterstützung und Wartung sicherstellt.“ – Makoto Kato, Geschäftsführer von Kobelco Construction Machinery Europe.

„Komatsu nimmt mit seinem Händlernetz teil, damit unsere Techniker Betreiber bei ihren täglichen Herausforderungen unterstützen können. Wir glauben fest an den italienischen Markt und sind zuversichtlich, dass er stetig und nachhaltig wachsen wird.“ – Francesco Grassi, Vorsitzender von Nolok, der Vereinigung der Komatsu-Händler.