Umsatzminus für Volvo CE

ESKILSTUNA (Schweden), 04.11.2016 – Volvo Construction Equipment hat im dritten Quartal drei Prozent weniger Umsatz erzielt als im Vorjahresquartal. Grund war vor allem die Schwäche des nord- und südamerikanischen Markts, die nur zum Teil durch ein robustes Europageschäft ausgeglichen werden konnte.

Volvo-Radlader L28F
Europa hat Volvo CE im dritten Quartal die Bilanz gerettet. Und auch auf dem zuletzt etwas gebeutelten nordamerikanischen Markt mehren sich die Anzeichen für eine Erholung. | Foto: Volvo CE

Im wichtigsten Volvo-Markt Europa stiegen die Verkäufe um acht Prozent, während im zweitgrößten Markt Asien die Umsätze weitgehend stabil blieben. Gute zukünftige Umsätze versprechen die gestiegenen Auftragseingänge in allen Regionen, am stärksten in Asien sowie in Europa, wo Frankreich und Deutschland herausragten. In Nordamerika scheint die Markteinführung Tier-4-konformer Kompaktmaschinen einen kleinen Nachfrageschub auszulösen. Auch ein erholter Baggermarkt in China und das anhaltende Wachstum auf dem indischen Markt stützten die gute Entwicklung. Dennoch bleibt Martin Weissburg, Präsident von Volvo CE, vorsichtig: „Wir sehen keine unmittelbare Zunahme der Nachfrage und konzentrieren uns darauf, weiterhin intern an den Stärken von Volvo CE zu arbeiten.“