Mecklenburg-Vorpommern: Wertgrenzen bleiben bestehen

SCHWERIN, 21.12.2016 -  In Mecklenburg-Vorpommern wird die Wertgrenzenregelungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge für weitere zwei Jahre beibehalten. Die "Verwaltungsvorschrift für die Vergabe öffentlicher Aufträge mit geringen Auftragswerten" (Wertgrenzenerlass) tritt im Januar 2017 in Kraft.

In Mecklenburg-Vorpommern wird die Wertgrenzenregelungen für die Vergabe öffentlicher Aufträge für weitere zwei Jahre beibehalten. Die "Verwaltungsvorschrift für die Vergabe öffentlicher Aufträge mit geringen Auftragswerten" tritt im Januar 2017 in Kraft und wird dann bis Ende 2018 gelten.

Wertgrenzen bleiben bestehen

Die Wertgrenzen für beschränkte Ausschreibungen betragen:

  • Liefer- und Dienstleistungen 100.000 Euro
  • Bauleistungen 1.000.000 Euro.

Wertgrenzen für freihändige Vergaben betragen: 

  • Liefer- und Dienstleistungen 100.000 Euro
  • Bauleistungen 200.000 Euro

Zubenennung durch Auftragsberatungsstelle entfällt

Auf das bislang vorgeschriebene Verfahren der Zubenennung potentieller Bieter durch die Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e.V. (ABST MV) wird künftig verzichtet. Der bisher geltende Zubenennungserlass läuft
am 31. Dezember 2016 aus. „Mittlerweile ermöglicht es die elektronische Kommunikation den Vergabestellen, sich selbst vor der Vergabe von Aufträgen einen ausreichenden Marktüberblick zu verschaffen“, so Wirtschaftsminister Glawe dazu.
 
Weiterhin entfallen die bisherigen Regelungen im Wertgrenzenerlass zur Bekanntmachung beabsichtigter Auftragsvergaben im Internet. Andere anzuwendende Vergaberegeln enthalten dazu bereits hinreichende Bestimmungen, so das Wirtschaftsministerium.

(Quelle: Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern)

Kostenfreier eMail-Kurs: Einstieg ins Vergaberecht



✔ Öffentliche Ausschreibungen
✔ Verfahrensarten National
✔ EU-Ausschreibungen
✔ Eignung nachweisen
✔ Angebote abgeben