Kramers Elektro-Radalder 5055e im GaLaBau
Mehrfach ausgezeichnet: Die ersten Elektro-Radlader 5055e sind bereits an Kunden ausgeliefert und im Einsatz. | Foto: Kramer

Elektro-Radlader gewinnt Technikpreis in Schweden

PFULLENDORF, 13.01.2017 – Der vollelektrische Radlader 5055e von Kramer ist nach dem bauma Innovationspreis 2016 nun auch mit dem schwedischen „Maskinentreprenörens Teknikpris 2017“ ausgezeichnet worden. Er überzeugt mit Emissionsfreiheit, seinen Leistungsparametern und geringen Servicekosten.

Für die Jury fiel ins Gewicht, dass die Kramer-Werke GmbH nicht nur eine reine Konzeptstudie vorstellte, sondern einen funktionierenden, marktfähigen eRadlader im Produktportfolio hat und diesen bereits ausliefert. Außerdem muss man beim 5055e laut dem Magazin „Maskinentreprenörens“ keine Kompromisse eingehen, da das Fahrzeug einem dieselbetriebenen Radlader ebenbürtig sei.
„Die Auszeichnung würdigt die gesamte Entwicklungsarbeit und zeigt gleichzeitig auf, dass auch die Praxisnähe unserer Maschine gegeben ist“, sagt Karl Friedrich Hauri, Sprecher der Kramer-Geschäftsführung. „Anwender und Umwelt werden durch die Emissionsfreiheit und den äußerst geringen Geräuschpegel geschont, und in der Performance müssen keine Abstriche gemacht werden. Wir sind uns sicher, dass der eRadlader 5055e damit einen wichtigen Beitrag zur Effizienzerhöhung unserer Kunden und gleichzeitig Ressourcenschonung leistet.“

Zwei Elektromotoren, weniger Energieverbrauch


In der Größenklasse von 0,55 m3 Schaufelinhalt produziert Kramer mit dem 5055e den ersten vollelektrischen Radlader auf dem Markt in Serie. Leistungsparameter, Geländegängigkeit und Bedienkomfort entsprechen dem konventionellen Modell. Kramer legt dabei nach eigenen Angaben großen Wert auf die Abstimmung der Bauteile und Komponenten, um ein feinfühliges Fahren zu ermöglichen. Dafür wurden gleich zwei Elektromotoren verbaut: einer für die Arbeitshydraulik und einer für den Fahrantrieb. Je nach Einsatz des Radladers wird die Leistung vom entsprechenden Motor abgefordert. Dies hilft, den Energieverbrauch möglichst gering zu halten. Der Elektromotor wird über Blei-Säure-Akkumulatoren oder Blei-Vlies-Akkumulatoren betrieben. Je nach Einsatzgebiet und Auslastung des Radladers reicht eine Akkuladung für einen Arbeitseinsatz von bis zu fünf Stunden. Die Ladezeit beträgt je nach Option zwischen sechs und acht Stunden. bi