Bundesfernstraßenbau: Vorlage der Vergabeakten erst ab 10 Mio. Euro

BERLIN, 20.01.2017 - Das Bundesverkehrsministerium hat mit Allgemeinem Rundschreiben Straßenbau (ARS) Nr. 27/2016 vom 6. Dezember 2016 bekanntgegeben, dass Vergabeakten für Bauleistungen erst ab einer Auftragssumme von 10 Mio. Euro brutto dem BMVI zur Zustimmung vorgelegt werden.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat zur Beschleunigung von Vergabeverfahren im Bundesfernstraßenbau - abweichend zur Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für die Auftragsverwaltung der Bundesfernstraßen (AVVFStr) - die Auftragssumme bei der Vorlage von Vergabeakten zur Zustimmung für Bauleistungen erhöht.

Zustimmung des BMVI erst ab Auftragssumme von 10 Mio. Euro

Zukünftig ist die Zustimmung des BMVI erst ab einer Auftragssumme von 10 Mio. Euro (brutto) erforderlich (ehemals ca. 5 Mio. Euro), d. h. Vergabeakten von Baumaßnahmen unter 10 Mio. Euro (brutto) bedürfen keiner Zustimmung durch das BMVI. Die Vergabe kann in Zuständigkeit der Auftragsverwaltungen der Länder vorgenommen werden. Hierbei ist nicht mehr nach Fach- und Mischlosen zu unterscheiden.

Weitere Informationen im Allgemeinen Rundschreiben Straßenbau (ARS) Nr. 27/2016 vom 6. Dezember 2016.

(Quelle: Bauindustrieverband Hamburg-Schleswig-Holstein)

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