Auftragsberatungsstellen: Wertgrenzenübersicht aktualisiert

SCHÖNEFELD, 15.03.2017 - Ein Ende der vergaberechtlichen Kleinstaaterei ist noch nicht in Sicht: In den Bundesländern bleibt es bei den sehr unterschiedlichen Wertgrenzen für beschränkte Ausschreibungen und freihändige Vergaben. Die Auftragsberatungsstellen haben eine neue Wertgrenzenübersicht (Stand: 3.3.2017) zusammengestellt.

Im April des vergangenen Jahres ist das neue Vergaberecht für Ausschreibungen oberhalb der EU-Schwellenwerte in Kraft getreten. Die Auftragsberatungsstellen konstatieren: „Das neue EU-Vergaberecht mag in mancherlei Hinsicht Verbesserungen bzw. Erleichterungen gebracht haben. Einfacher handhabbar ist es jedenfalls nicht geworden. Viele Beschaffer trauen sich zwischenzeitlich nicht mehr, ein EU-Verfahren von A bis Z alleine durchzuführen. Das bekommen auch wir bei den Auftragsberatungsstellen zu spüren.“

Kraftakt für Auftragsberatungsstellen

Das neue Vergaberecht brachte für alle Auftragsberatungsstellen viel Arbeit: Mit einer großen Zahl von Schulungen und unzähligen Beratungen per Telefon und E-Mail standen die Auftragsberatungsstellen Vergabestellen und Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite.

Vergaberechtliche Kleinstaaterei

Leider ist auch mit der Reform des Unterschwellenvergaberechts ein Ende der vergaberechtlichen Kleinstaaterei nicht abzusehen: In den Bundesländern bleibt es bei den sehr unterschiedlichen Wertgrenzen für beschränkte Ausschreibungen und freihändige Vergaben.

Wertgrenzenübersicht 2017

Die Auftragsberatungsstellen haben eine neue Übersicht über die 2017 geltenden Wertgrenzen für beschränkten Ausschreibungen und freihändige Vergaben zusammengestellt.

Hier geht es zur Wertgrenzenübersicht 2017

(Quelle: Ständige Konferenz der Auftragsberatungsstellen (ABST) | B_I MEDIEN

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