Cem Peksaglam verlässt Wacker Neuson

MÜNCHEN, 02.05.2017 – Wacker Neuson muss sich einen neuen CEO suchen: Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender des Münchener Baumaschinenherstellers, wird seinen Vertrag nicht verlängern und das Unternehmen zum August verlassen.

Cem Peksaglam

Cem Peksaglam (49), wechselte 2011 von Bosch zu
Wacker Neuson. Jetzt ist der Vorstandsvorsitz vakant.
| Foto: Wacker Neuson

Peksaglam habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er nach der erfolgreichen strategischen Neuausrichtung des Konzerns für eine Verlängerung seines Vertrages nicht zur Verfügung stehe und beabsichtige, sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen, teilte Wacker Neuson heute mit. Der sechsjährige Vertrag von Peksaglam läuft im August aus. Über seine Nachfolge wurde noch nichts bekannt gegeben.
Der Aufsichtsrat respektiere diese Entscheidung, so der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Neunteufel. Peksaglam habe den Umbau und die strategische Neuorientierung des Konzerns aktiv gestaltet und entscheidend vorangetrieben. „Dank seines großen persönlichen Einsatzes wurde das Unternehmen spürbar professionalisiert und auf einen weiteren Expansionskurs vorbereitet. Wir wünschen Herrn Peksaglam auf seinem weiteren beruflichen Weg alles Gute“, so Neunteufel.
Neben seinem Vorstandsvorsitz leitete Peksaglam die Ressorts Strategie, M&A, Personal, Recht, Compliance, Immobilien, Investor Relations, Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeit und war seit 2013 für die Vertriebs-, Service-, Logistik- und Marketingaktivitäten des Konzerns verantwortlich, bis das Vorstandsgremium 2016 wieder um die Position des Vertriebsvorstands erweitert wurde.
Im Januar hatte Vertriebsvorstand Jan Willem Jongert das Unternehmen nach zehn Monaten vorzeitig verlassen.

Internationalisierung vorangetrieben

Die Wacker Neuson-Gruppe hat in den vergangenen Jahren eine starke Wachstumsphase durchlebt. Neue Werke in USA für Kompaktlader, in Brasilien für Generatoren und in Kürze in China für Bagger sowie Vertriebstöchter in zahlreichen Märkten wurden in dieser Periode aufgebaut. Der Aktienkurs und die Marktkapitalisierung seien seit September 2011 mehr als verdoppelt worden, so das Unternehmen.