Standort-Perspektive: NRW-Wirtschaftsminister zu Gast bei Langendorf

WALTROP, 11.05.2017 – Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat der Langendorf GmbH in Waltrop seine Unterstützung bei der Lösung ihres Standortproblems zugesagt. Das Gelände, auf dem die Nutzfahrzeuge hergestellt werden, bietet langfristig keine Perspektive für eine Erweiterung.

Minister-Delegetion bei Langendorf
Wirtschaftsminister Garrelt Duin (zweiter von links), begleitet von Landrat Cay Süberkrüb (links) und Bürgermeisterin Nicole Moenikes (rechts) beim Werksrundgang mit Dr. Klaus P. Strautmann, Geschäftsführer der Langendorf GmbH

Das Gespräch über die Standortsituation fand in angenehmer Atmosphäre statt: Der Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen war am Montag auf dem Waltroper Werksgelände zu Besuch. Begleitet wurde er von einer Delegation, der Landrat Cay Süberkrüb, die Waltroper Bürgermeisterin Nicole Moenikes und der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaft der Stadt Waltrop, Dominik Schad, angehörten. Duin und seine Begleiter hätten sich beeindruckt von der Produktion gezeigt und ihre Unterstützung bei der Realisierung einer Flächenlösung am Standort zugesagt, hieß es von Langendorf. „Alle Beteiligten arbeiten eng zusammen, um der Langendorf GmbH eine gute Standortperspektive in Waltrop zu bieten“, wurde Landrat Süberkrüb zitiert.


Daneben sei auch über den Fachkräftemangel und die Ausbildung gesprochen worden. Langendorf-Geschäftsführer Dr. Klaus P. Strautmann wies auf die hohe Qualifizierung der Langendorf-Mitarbeiter hin und bemängelte, dass gute Fachkräfte schwer zu finden seien. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, will das Unternehmen die Ausbildung von jungen Menschen weiterhin forcieren. Zurzeit werden in dem Betrieb mit 275 Mitarbeitern über 30 Auszubildende beschäftigt. Mit über 10 Prozent liegt die Ausbildungsquote deutlich über dem Durchschnitt.