Starker Yen drückt Komatsu-Umsatz

TOKIO, 19.06.2017 – Komatsu hat trotz gestiegener Verkaufszahlen 2016 weniger Umsatz erzielt: Im Geschäftsjahr, das wie in Japan üblich im März 2017 endete, setzte Komatsu umgerechnet rund 15,1 Milliarden Euro um – 2,8 Prozent weniger als 2015.

Komatsu-Baumaschinen
Komatsu hat 2016 in den meisten Regionen stabile Umsätze, in China und Osteuropa sogar einen deutlichen Zuwachs erzielt. Der starke japanische Yen drückte die Bilanz allerdings ins Minus. | Foto: Komatsu
Ein starker japanischer Yen hat Komatsu im Geschäftsjahr 2016 die Bilanz verhagelt. Obwohl die Verkäufe insbesondere in China, Indonesien und Osteuropa zulegten und dadurch nicht nur die Rückgänge in Nordamerika und dem Mittleren Osten wettmachten, sondern den Japanern auch das beste erste Quartal seit Jahren bescherten, rutschten die Umsätze währungsbedingt 2,8 Prozent ins Minus.

Im laufenden Geschäftsjahr 2017 erwartet Komatsu erneut steigende Verkäufe, vor allem im zuletzt arg gebeutelten Miningbereich, wo Komatsu sich im April durch die Übernahme des US-Bergbauriesen Joy Global verstärkt hat. Das Unternehmen, das als Komatsu Mining Corp. ab sofort Teil des Komatsu-Konzerns ist, wird im Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro zum Konzernumsatz von 18,5 Milliarden Euro beitragen.