Der etwas andere Sportplatz: zahlreiche „Alla hopp!-Anlagen“ sollen enstehen

ST. LEON-ROT, 16.08.2017 – Insgesamt 19 „Alla hopp!-Anlagen“ sollen als Spende der Dietmar Hopp Stiftung in der Metropolregion Rhein-Neckar entstehen. Ziel ist, frei zugängliche Sportanlagen zu schaffen, in denen sich Menschen jeden Alters bewegen, fit halten und erholen können. Doch was unterscheidet diese Anlagen von herkömmlichen Sportplätzen?

Die Laufbahn der Heidelberger "Alla hopp!"-Anlage
Die Laufbahn in der Heidelberger „Alla hopp!-Anlage“ ist über 100 Meter lang und wurde aus dem langlebigen Allround-Kunststoffbelag PolyPlay S von Polytan gefertigt. | Fotos: Polytan

Im Oktober 2016 fand in Heidelberg die feierliche Eröffnung des 15. – als Landschaftspark angelegten – Bewegungs- und Begegnungsraumes statt. Dieser erstreckt sich über eine Fläche von 13.600 m2 und wurde vom Landschaftsarchitekturbüro Schelhorn Landschaftsarchitektur konzipiert.

Vier altersgerechte Module

Jede Alla hopp!-Anlage setzt sich aus drei bis vier Modulen zusammen, die ineinander übergehen und sich an unterschiedliche Altersgruppen richten. Modul 1 ist ein Bewegungsparkour für jedes Alter und alle Leistungsstufen. Wie bei einem Zirkeltraining lässt sich an verschiedenen Geräten die Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und Kraft der Sportler fördern. Ein 120 mm dicker Fallschutzboden PolyPlay FS von Polytan im Bereich des Hangelbodens schützt die Nutzer vor Verletzungen. Um die Stützenfundamente des Hangelbodens für die jährliche Inspektion nach DIN EN 1176 vorschriftsmäßig zugänglich zu halten, hat Polytan eine Kunststoff-Abdeckung entwickelt, die sich bei Bedarf hochschieben lässt.

Spezielle Angebote für Kinder

Speziell für kleinere Kinder bis ca. 6 Jahre eignet sich Modul 2: der Kinderspielplatz. Hier wird gespielt und getobt und dabei die kindliche Motorik, Sinneswahrnehmung und Kognition geschult. Für Schlechtwettertage gibt es einen Spielpavillon mit Drehelementen wie zum Beispiel eine Wackelwanne. Als Untergrund installierte Polytan ein 14 x 14 m großes Kunstrasenfeld. Das gewählte System LigaGrass Pro CoolPlus ist durch seine texturierten Filamente robust und pflegeleicht sowie haptisch angenehm weich auf der Haut. Als Verfüllung entschied man sich für Sand und aufgrund einer 30 cm dicken Elastikschicht ist der Boden für herumtobende Kinder optimal gedämpft.

Pflegeleichter Fallschutzboden

Größere Kinder zwischen 6 und 12 Jahren können hingegen in der „großen Bergwelt“, auf der Slakeline oder im Schaukelgarten des Moduls 3 klettern, hangeln und balancieren und auf diese Weise ihre Motorik und Beweglichkeit verbessern.
Auf die Bedürfnisse von Jugendlichen ab 12 Jahren ist das Modul 4 abgestimmt, ein anspruchsvoller Bewegungsplatz mit Streetball-Court, Krafttraining und Kletterparkour. Der pflegeleichte und nach DIN EN 1177 HIC-geprüfte Fallschutzboden PolyPlay FS von Polytan unter dem Kletterparkour schützt die Kletterer dank seiner dämpfenden Wirkung vor Verletzungen. Zusätzlich verhindert die Wasserdurchlässigkeit des Belags Staunässe und Rutschgefahr nach Regenfällen.

Bewegungsparkour mit Muckibude der Alla hopp!-Anlage
Der Bewegungsparkour mit „Muckibude“ ist wie ein Zirkeltraining angelegt. Unter dem Hangelbogen schützt eine 40 Quadratmeter große Fallschutzfläche mit dem Kunststoffbelag PolyPlay FS vor Verletzungen.

Laufbahn auf ebenen, gewölbten oder schrägen Untergründen

Eine besondere Attraktion der Heidelberger Alla hopp!-Anlage ist die 125 m lange, 3,60 m breite und in Teilbereichen in Wellen gelegte Laufbahn. Sie durchläuft das komplette Gelände, wobei die Begriffe „Start“ und „Ziel“ durch die Worte „alla“ und „hopp“ in großen Lettern auf den vier Bahnen ersetzt sind. Um den Sportlern den optimalen Boden zu bereiten, fiel die Wahl auf den langlebigen Allroundboden PolyPlay S von Polytan. Der Kunststoffbelag ist 40 mm dick, wasserdurchlässig und hat eine glatte, aber trotzdem rutschsichere Oberfläche. Hoher Verschleißschutz und ein geringer Pflegeaufwand sind weitere Vorzüge. Durch das fugenlose in-situ-Einbauverfahren kann der zweilagige Belag auch auf gewölbten und schrägen Untergründen problemlos installiert werden. In Heidelberg besteht die Unterkonstruktion der Wellen aus Drainbeton und seitlich stabilisierenden Stahl-platten. bi