Wacker Neuson schafft Umsatzrekord

MÜNCHEN, 08.09.2017 – Im zweiten Quartal 2017 hat der Baugeräte- und Kompaktmaschinenhersteller Wacker Neuson, beflügelt durch gute Geschäfte auf dem nord- und südamerikanischen Markt, einen neuen Umsatzrekord erzielt. Auch der Gewinn stieg deutlich gegenüber dem Vorjahr.

Wacker Neuson Firmensitz München
Wacker Neuson hat von April bis Juni ein Rekordquartal hingelegt. Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr entsprechend angehoben und rechnet nun mit sieben bis zehn Prozent Plus. | Foto: Wacker Neuson
Mit 425,2 Millionen Euro erzielte die Wacker Neuson Group so viel Umsatz wie nie zuvor in einem zweiten Quartal – elf Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 46,7 Millionen Euro um 41 Prozent über dem Vorjahr. Die Bilanz des ersten Halbjahres verbesserte sich um neun Prozent auf 763,7 Millionen Euro. Den größten Anteil am Umsatzwachstum hatten Nord- und Südamerika. Dort stiegen die Umsätze um 32 Prozent, auf Halbjahressicht um 23 Prozent. Damit scheint die Schwächephase des nordamerikanischen Marktes überwunden, die im Geschäftsjahr 2016 die Konzernbilanz belastet hatte. „Besonders positiv ist das starke Wachstum mit Kompaktmaschinen, insbesondere mit unseren Kompakt-, Rad- und Teleskopladern. Des Weiteren erzielten wir Fortschritte beim Ausbau unseres Händlernetzes“, erläutert Cem Peksaglam, CEO der Wacker Neuson SE.

Im größten Absatzmarkt Europa, in dem der Konzern gegenwärtig rund 73 Prozent der Umsatzerlöse generiert, wuchs der Umsatz im ersten Halbjahr um sechs Prozent zum Vorjahr. „Sehr erfreulich entwickelt sich derzeit unser Geschäft mit Baugeräten, allen voran der Bereich Baustellentechnik, darunter Generatoren und Lichttürme, mit dem wir vor allem in Nordamerika zulegen konnten, sowie die Verdichtungstechnik, insbesondere die Produkte aus unserer Allianz mit der Hamm AG“, ergänzt Peksaglam.

In der Region Asien-Pazifik stiegen die Umsätze im zweiten Quartal um 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr; allerdings ist der Umsatzanteil dieser Region mit drei Prozent noch immer relativ gering. Die Bauarbeiten des neuen Minibaggerwerkes im Großraum Shanghai schreiten indes gut voran. Gemäß seiner Strategie zur stärkeren Internationalisierung ist Wacker Neuson außerdem vor kurzem eine langfristige Vertriebskooperation für Korea mit dem Hersteller von Bau-, Bergbau- und Spezialmaschinen Everdigm eingegangen.

Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Konzern beim Umsatz ein Plus von sieben bis zehn Prozent auf 1,45 bis 1,50 Milliarden Euro. Peksaglam: „Dank der guten Auftragslage und Stimmung in allen wichtigen Zielmärkten blicken wir positiv auf das zweite Halbjahr 2017. In Europa rechnen wir mit einer weiterhin guten Entwicklung der Bauwirtschaft sowie einer belebten Nachfragesituation in der Landwirtschaft. In den Amerikas gehen wir von einer Fortsetzung des starken ersten Halbjahres aus, insbesondere getrieben durch das Geschäft mit Kompaktmaschinen. Der Auftakt ins zweite Halbjahr war überaus positiv.“