CNH verkauft mehr Baumaschinen

KIEL, 31.01.2018 – Die Baumaschinensparte von CNH Industrial hat 2017 gute Geschäfte gemacht: Der Umsatz mit Maschinen der Marke Case stieg gegenüber 2016 um 14 Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar – umgerechnet 2,1 Milliarden Euro. Auch die Gewinnsituation verbesserte sich leicht.

Case-Raupenbagger CX750D
Case Construction hat 2017 vor allem außerhalb Europas höhere Umsätze erzielt. Neue Modelle wie der auf der Steinexpo 2017 vorgestellte Case-Raupenbagger CX750D sollen das Geschäft auch hierzulande ankurbeln. | Foto: Case
Verantwortlich für die guten Zahlen waren Wachstum in allen Märkten außerhalb Europas und ein höheres Preisniveau insbesondere in den amerikanischen Märkten. Die Gewinne stiegen von einem sehr niedrigen Niveau aus, wurden aber durch Anlaufkosten für Produktionssteigerungen in den Werken geschmälert. Das vierte Quartal 2017 trug überdurchschnittlich zu dem guten Ergebnis bei: Hier stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal um satte 36 Prozent.

Dass Case nicht auch in Europa stärker abschnitt, könnte damit zusammenhängen, dass CNH in den vergangenen Jahren im Zuge der neuen Markenstrategie seine europäische Händlerschaft radikal erneuert hat. Insgesamt sind die Auftragsbücher aber weiterhin gut gefüllt: Global gesehen liegt der Auftragsbestand um 30 Prozent über dem Jahr 2016. Für das Gesamtjahr 2018 rechnet CNH Industrial mit einem unveränderten bis leicht positiven Geschäft mit Baumaschinen in Europa und Nordamerika und fünf bis zehn Prozent Wachstum in Asien und Lateinamerika.