Baumaschinen treiben John Deeres Umsätze

KIEL, 19.02.2018 – John Deere hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018 seinen Umsatz um 23 Prozent auf 6,913 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das gute Ergebnis des Geschäftsbereichs Bau- und Forstmaschinen wurde dabei noch von der Übernahme der Wirtgen Group verstärkt.

John Deere Bagger
Durch die Übernahme der Wirtgen Group spielt der US-amerikanische Land-, Forst- und Baumaschinenhersteller neuerdings auch in der deutschen Baubranche eine Rolle. Gerade im Baumaschinenbereich läuft es für die US-Amerikaner derzeit blendend. | Foto: John Deere
Die reinen Maschinenumsätze von John Deere stiegen im ersten Quartal des Geschäftsjahres, das heißt, von November 2017 bis Januar 2018, um 27 Prozent auf 5,974 Milliarden US-Dollar. Fünf Prozentpunkte davon gingen auf das Konto der Wirtgen-Group-Übernahme im Dezember 2017. Die Unternehmenssparte Bau- und Forstmaschinen, die für knapp ein Fünftel des Konzernumsatzes steht, konnte ihren Umsatz im ersten Quartal sogar um 57 Prozent steigern, wobei die Wirtgen Group mit 23 Prozentpunkten dazu beitrug. „Die Verkäufe sind im Quartal angestiegen, allerdings wirken sich Engpässe bei der Auslieferung und verspätete Liefertermine aus. Wir sind sicher, dass wir die Nachfrage unserer Kunden im Laufe des Jahres befriedigen können“, sagte Samuel R. Allen, CEO und Verwaltungsratsvorsitzender von Deere & Company.

Für 2018 rechnet Deere angesichts der Zunahme im privaten Haus- und Wohnungsbau in den USA und Investitionen des Öl- und Gassektors mit um 29 Prozent höheren Maschinenumsätzen; die Wirtgen Group wird zwölf Prozent dazu beitragen. Innerhalb der Sparte Bau- und Forstmaschinen, die 2018 ein Plus von rund 80 Prozent erwirtschaften soll – und zwar ganz überwiegend aufgrund starker Baumaschinenverkäufe –, werden laut Prognose 56 Prozent des Umsatzwachstums auf den deutschen Hersteller entfallen.