rbv und RSV unterzeichnen Memorandum of Understanding

KÖLN/NACKENHEIM, 22.02.2018 – Mit einer Absichtserklärung haben Rohrleitungsbauverband (rbv) und Rohrleitungssanierungsverband (RSV) Ende Januar den Weg für künftige gemeinsame Projekte geebnet. Ziel der angestrebten Zusammenarbeit sei es, den größtmöglichen Nutzen für die Mitglieder beider Organisationen zu generieren.

rbv und RSV unterzeichnen das Memorandum of Understanding für eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit der beiden Verbände.
Andreas Haacker (l.u.) und Fritz Eckard Lang (r.u.) unterzeichneten im Beisein von Torsten Schamer, RSV-Vorstandsmitglied, Dieter Hesselmann, Hauptgeschäftsführer des rbv, und Manfred Vogelbacher, Vizepräsident des rbv, (v.l.n.r.) das Memorandum of Understanding für eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit der beiden Verbände. | Foto: rbv/RSV
Laut der Erklärung soll noch in diesem Jahr ein entsprechender Kooperationsvertrag unterzeichnet werden. „Das Memorandum und die damit angestrebte enge Kooperation mit dem RSV sind ein weiterer wichtiger Baustein hin zu einem gemeinsamen Sprachrohr des Leitungsbaus“, so Fritz Eckard Lang, Präsident des rbv, anlässlich der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding. „Wir wollen unseren Unternehmen durch gemeinsame Aktivitäten zu mehr Gewicht verhelfen. Denn sie eint ein Interesse von gesellschaftlicher Bedeutung: nachhaltige Technologien voranzutreiben und mehr Aufmerksamkeit für eine generationengerechte leitungsgebundene Infrastruktur zu schaffen“, ergänzt RSV-Vorstandsvorsitzender Andreas Haacker.

Lobbyarbeit für alle Unternehmen

Beispiel für eine mögliche Kooperation sei ein gemeinsames technisches Lobbying auf europäischer Ebene, erklärten beide Verbändechefs. Deutsche Qualitätsstandards seien oftmals Basis für die europäische Normung. Durch eine enge Zusammenarbeit der Organisationen im Bau, der Sanierung und der Instandhaltung von Leitungen könnten die gemeinsamen Interessen aller Unternehmen in der Leitungsbranche nachhaltig gewahrt werden.