Wer Fragen zur Aufklärung nicht fristgerecht beantwortet, wird ausgeschlossen

KARLSRUHE, 07.03.2018 - Beantwortet ein Bieter Fragen, die ihm der Auftraggeber im Rahmen einer zulässigen Aufklärung stellt, innerhalb der ihm gesetzten Frist nicht, muss sein Angebot ausgeschlossen werden, so das OLG Karlsruhe.

Das Oberlandesgericht Koblenz hat sich kürzlich mit der Beantwortung von Fragen im Rahmen der Angebotsaufklärung beschäftigt.

Mit diesem Beschluss vom 4.1.2018 - Verg 3/17 - haben sich die Auftragsberatungsstellen ausführlich auseinandergesetzt.

Bieter muss rechtzeitig reagieren

Beantwortet ein Bieter zulässige Aufklärungsfragen nicht innerhalb der gesetzten Frist, führt dies zum Ausschluss des eingereichten Angebots.

Dies gilt auch dann, wenn noch ein Bietergespräch ansteht.

Erstmals im Nachprüfungs- oder Gerichtsverfahren vorgetragene Erklärungsversuche des Bieters sind von vorn herein unbeachtlich.

Hier finden Sie den Beitrag der Auftragsberatungszentrale Bayern zu dieser Entscheidung.

(Quelle: www.ibr-online, ABZ Bayern) | B_I MEDIEN