Stadt Stuttgart setzt auf Elektroantrieb

STUTTGART, 12.03.2018 – Torsten Schuckert, Prokurist des Baumaschinenhändlers eberle-hald, hat vor Kurzem die beiden ersten Kramer 5055e Elektro-Radlader übergeben, die künftig vom Stuttgarter Garten-, Friedhofs- und Forstamt genutzt werden. Was zeichnet die vollelektrisch betriebenen Maschinen aus?

Ihre ersten beiden Elektro-Radlader hat jetzt die Stadt Stuttgart übernommen
Ihre ersten beiden Elektro-Radlader hat jetzt die Stadt Stuttgart übernommen (v.l.): Matthias Aicheler (Kramer-Werke), Volker Schirner (Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes), Dirk Thürnau (Technischer Bürgermeister) und Torsten Schuckert (Prokurist eberle-hald).| Foto: eberle-hald

Die 4-Tonner sollen vor allem in lärmsensiblen Bereichen zum Einsatz kommen und sind ein Beitrag zur Reduzierung der hohen Feinstaubbelastung in der württembergischen Landeshauptstadt. Bei handgeführten Geräten hat Stuttgart bereits auf Elektroantrieb umgestellt. "Wir haben uns nun auch an größere Maschinen herangetraut und sehen uns damit ein bisschen in der Vorreiterrolle", sagte der Technische Bürgermeister Dirk Thürnau bei der Übergabe. Der erste elektrisch betriebene Radlader seiner Klasse überzeugt seine Anwender durch seinen emissionsfreien, geräuscharmen Antrieb, hohe Wendigkeit dank Allradlenkung, enorme Stapelnutzlast von 1,75 t und lange Akkulaufzeit. Er bringt unabhängig vom Ladestand stets die gleiche Leistung und hält bis zu 5 Stunden durch, bis er wieder an die Steckdose muss.

Radlader überzeugt mit hoher Wirtschaftlichkeit

Torsten Schuckert betonte, dass die Stadt Stuttgart mit den beiden Elektro-Radladern von Kramer - auch im Wortsinne - ausgezeichnete Maschinen erworben habe. Dem 5055e wurde bekanntlich auf der bauma 2016 der Innovationspreis verliehen. Im Raum Stuttgart ist eberle-hald exklusiver Händlerpartner der Kramer-Werke. „Wenn von Elektro-Ladern die Rede ist, soll man Kramer meinen", beschrieb Matthias Aicheler das Ziel des Pfullendorfer Baumaschinenherstellers. Der Market Development Manager stellte neben der Verringerung des CO2-Fußabdrucks insbesondere die Wirtschaftlichkeit des 5055e heraus. Schon ab 2.500 Betriebsstunden sei der Break-even erreicht, weil die im Vergleich zu dieselbetriebenen Radladern höhere Anfangsinvestition durch deutliche Einsparungen bei Betriebs- und Wartungskosten rasch ausgeglichen werde. bi