Fünf Landesgartenschauen laden ein

WÜRZBURG, 19.03.2018 – Von April bis Oktober öffnen in diesem Jahr die Landesgartenschauen in Bad Iburg, Bad Schwalbach, Burg, Lahr und Würzburg ihre Tore. Wer die Dauerkarte für eine dieser Gartenschauen erwirbt, kann die anderen je einmal kostenlos besuchen.

Bad Iburg: Schlosspanorama mit Balkon und Kneippliege. | Foto: A24 Landschaft
Bad Iburg: Schlosspanorama mit Balkon und Kneippliege. | Foto: A24 Landschaft

Neben einer gemeinsamen landing page im Internet (www.landesgartenschauen2018.de), von der aus alle fünf Gartenschauen anwählbar sind, gibt es dieses Jahr auch eine gemeinsame Dauerkarten- und Anzeigenkooperation. Laut Kai Schönberger, Marketingchef der Landesgartenschau Bad Iburg, seien die Big Five keine Konkurrenten, sondern Partner und arbeiten zusammen. Das nütze allen, vor allem den Besucherinnen und Besuchern ebenso wie den gärtnerischen und touristischen Anliegen der Gartenschauen.

Baumpaten gesucht

Kurz vor Eröffnung am 18. April startet der Förderverein Bad Iburg noch ein Baumpaten-Projekt, das auch nach Beginn der Gartenschau weiterlaufen soll: Die Flächen rund um die Seenketten, den Waldrand sowie Teile der Tegelwiese sollen durch zusätzliche Baum- und Gehölzpflanzungen langfristig aufgewertet werden. Die Liste der hierfür ausgewählten Bäume reicht von einer 7 m hohen Sumpfzypresse über Ahornsolitäre in verschiedenen Herbstfärbungen bis zu Gruppenpflanzungen aus Felsenbirnen oder Japanischem Blumenhartriegel. Die Preise, die für die Bäume einschließlich der Pflanzung aufgerufen werden, liegen zwischen 5.000 und 100 Euro.

Familien-Dauerkarte für den besten Tipp

Die Landesgartenschau Bad Schwalbach, die am 28. April öffnet, sucht noch bis 15. April Untertaunus-Geheimtipps. Bewohner des Untertaunus können einen Lieblingsort vorschlagen und dafür eine Familien-Dauerkarte im Wert von 110 Euro gewinnen. Ziel der Aktion ist es, dass die Bewohner der Region den Gästen der Landesgartenschau ihre öffentlich zugänglichen Geheimtipps weitergeben, damit diese von ihrem Besuch einen besonderen Eindruck mit nach Hause nehmen und auch nach dem Ende der Ausstellung gerne wiederkommen.

Wegebahn verbindet Gartenschauflächen

In Burg wird während der Landesgartenschau vom 21.4.-7.10. eine Wegebahn die einzelnen Geländeteile miteinander verbinden. Wie LaGa-Geschäftsführerin Sonnhild Noack mitteilt, werde dadurch der Besuch aller Ausstellungsbereiche auch für Gäste ermöglicht, die die Wegstrecke aus gesundheitlichen oder konditionellen Gründen nicht komplett zu Fuß zurücklegen können. Aber auch Eilige könnten mit der LaGa Bahn etwas Zeit sparen.

Strom aus Windkraft für jedermann

Etwas Besonderes hat sich das E-Werk Mittelbaden zur Gartenschau in Lahr einfallen lassen. Es präsentiert vom 12.4.-14.10. auf dem Landesgartenschaugelände eine Klein-Windenergieanlage mit senkrechter Drehachse. Mit einer Leistung von 3 kW liege die Jahresstromerzeugung je nach Standort und Windverhältnissen bei rund 1.500 kWh. Auf der LaGa soll der erzeugte Windstrom im Pavillon des E-Werk direkt neben der Anlage genutzt werden. Mit einem Geräuschpegel von 35 dB bei einer Windgeschwindigkeit von 10 m/sec sei die Anlage nahezu geräuschfrei.

Stadt und Landkreis Hand in Hand

Auf einer Fläche von 1.200 m2 präsentieren sich Stadt und Landkreis Würzburg während der Landesgartenschau vom 12.4.-7.10. in einem Holzpavillon, der über die Gartenschau hinaus genutzt werden soll. Zum Verweilen lädt die Freifläche mit Pflanzbeeten, Sitz-Podesten und Sonnenschirmen ein. Gleich am Eingang des Bereichs ist ein barrierefreies Hochbeet geplant, damit auch rollstuhlfahrende Besucher ein wenig gärtnern können. Für die Außengestaltung ist Günter Gerner, Fachberater für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt Würzburg, zuständig. bi