Kemroc-Anbaufräse: Ein Leitungsgraben in drei Arbeitstagen

HÄMBACH, 28.03.2018 – Auf einem Betriebsgelände in Abtsroda (bei Fulda) ist ein 140 cm langer und 80 cm breiter Graben für eine Wasserleitung erstellt worden, wobei auch eine bis zu 30 cm starke Asphaltschicht entfernt werden musste. Mit Hilfe der dazu verwendeten Kemroc-Anbaufräse wurde der Graben an lediglich drei Arbeitstagen fertiggestellt.

Mit einer Kemroc-Anbaufräse am Mobilbagger erzielt das Bauunternehmen Fleischmann eine hohe Effizienz beim Anlegen von Leitungsgräben.
Mit einer Kemroc-Anbaufräse am Mobilbagger erzielt das Bauunternehmen Fleischmann eine hohe Effizienz beim Anlegen von Leitungsgräben. Der Erkator EK 100 mit seinen beiden Fräsköpfen und der zentralen Fräskette kann einen Graben exakt in der geforderten Breite erstellen.
Bauausführendes Unternehmen war die Karl Fleischmann GmbH & Co. KG aus Tann/Rhön. Die Spezialfräse Erkator EK 100-700 (70 cm Fräsbreite) von Kemroc wurde an einem 19 t schweren Mobilbagger angebracht. Mit den Erkator-Kettenfräsen können schmale und tiefe Kanalgräben ab 60 cm Breite effizient und konturgenau gezogen werden. Sie wurden für Bagger von 18 bis 45 t Einsatzgewicht konzipiert und werden in Gesteinen bis 80 MPa Druckfestigkeit eingesetzt. Die Fräsen arbeiten mit zwei seitlichen Fräsköpfen; eine dazwischen umlaufende Fräskette bricht den Zwischensteg heraus, dessen Entfernen beim Einsatz herkömmlicher Fräsen den Graben immer ungewollt verbreitert. Damit erhöhen Erkator-Kettenfräsen die effektive Fräsleistung und senken die Kosten für die Entsorgung von Aushub sowie für Verfüllmaterial.
Beim Anfräsen eines Grabenansatzes kann die Spezialfräse senkrecht ins Material eintauchen. Das erspart aufwendiges Aufschneiden oder Hämmern. | Fotos: Kemroc
Beim Anfräsen eines Grabenansatzes kann die Spezialfräse senkrecht ins Material eintauchen. Das erspart aufwendiges Aufschneiden oder Hämmern. | Fotos: Kemroc

Zeit und Geld gespart

Genau dieses Ergebnis erzielte das Bauunternehmen Fleischmann beim Erstellen des Leitungsgrabens in Abtsroda. Bauleiter Albrecht Rausch berichtet: „Abwechselnd wurde der Asphalt mit der Kettenfräse entfernt und der Schotter darunter mit dem Tieflöffel herausgeholt. Inklusive Nachschneiden der Asphaltkanten haben wir den kompletten Leitungsgraben in nur drei Arbeitstagen erstellt. Insgesamt verursachte das Verfahren mit der Erkator-Kettenfräse ähnliche Maschinen- und Personalkosten, verlief aber deutlich schneller als alle anderen Verfahren und wir haben tatsächlich einiges an Kosten für Entsorgung und Verfüllmaterial gespart.“