Toolbox unterstützt innovative Beschaffung

DESSAU-ROSSLAU, 05.04.2018 - Mit Erweiterungen der Toolbox möchte das Kompetenzzentrum Innovative Beschaffung (KOINNO) in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München Einkäufer aus öffentlichen Beschaffungsstellen umfassend bei der innovativen Beschaffung unterstützen.

Im Vergleich zur traditionellen Beschaffungspraxis ist die Umsetzung der innovativen Beschaffung oft mit einer höheren Komplexität und einem höheren Zeitaufwand verbunden. Öffentliche Beschaffungsstellen schrecken daher noch vor innovativer Beschaffung zurück. Durch die Nutzung von Hilfsmitteln wie dem "Werkzeugkasten innovative Beschaffung" soll sowohl die Komplexität wie auch der Zeitaufwand reduziert und so eine effiziente Anwendung der innovativen Beschaffung sichergestellt werden.


Bedarfsorientiertes Ergebnis

Beim Öffnen der Toolbox erwartet die Nutzer ein Fragebogen, den es zu durchlaufen gilt. Da sich je nach Art bzw. Größe der Beschaffungsstelle, Art des Beschaffungsobjekts, der strategischen Zielrichtung oder Phase des Beschaffungsprozesses andere Werkzeuge eignen, kann mit Hilfe des Fragebogens, anhand weniger Auswahlfragen, eine personalisierte, bedarfsorientierte Liste geeigneter Werkzeuge erstellt werden. Diese Liste enthält als Ergebnis nicht nur die passenden Tools zu den gewählten Eingangsfragen, sondern auch direkt eine Priorisierung (Reihenfolge) zur Umsetzung.

Doch nicht nur die öffentlichen Vergabe-/Beschaffungsstellen sind hinsichtlich der Implementierung und Förderung der innovativen Beschaffung gefragt. Auch für die politische (Leitungs-)Ebene, die Anbieter und die Bedarfsträger / Fachbereiche / Endnutzer bietet der Werkzeugkasten Instrumente und Ansatzpunkte zur innovativen Beschaffung.

Weitere Informationen zur Toolbox:

KOINNO - Toolbox
Präsentation der Universität der Bundeswehr München

(Quelle: Umweltbundesamt) | B_I MEDIEN