Liebherr verkauft mehr Baumaschinen

KIEL, 12.04.2018 – Die Firmengruppe Liebherr hat im Jahr 2017 mit 9,845 Milliarden Euro den höchsten Umsatz ihrer Geschichte erzielt. Der Geschäftsbereich Bau- und Bergbaumaschinen hatte daran maßgeblichen Anteil: Auf ihn entfielen 6,18 Milliarden Euro Umsatz, ein Plus von 14,5 Prozent.

Liebherr Erdbewegungsmaschinen
Liebherr hat 2017 in der Sparte Erdbewegung zahlreiche neue Produkte vorgestellt: unter anderem eine neue Teleskoplader-Baureihe, die Stereolader L 514 und L 518 sowie den Hydraulikbagger R 936 Compact. | Foto: Liebherr
Das Mining-Geschäft wuchs mit 44 Prozent stärker als der Bereich Erdbewegung, der um 20 Prozent zulegte und vom Volumen her weiterhin den größten Anteil – rund 40 Prozent – an Liebherrs Baumaschinengeschäft ausmacht. Dieses wurde zu einem guten Teil vom größten europäischen Absatzmarkt Deutschland sowie von Frankreich getragen, wo die Umsätze um 27 Prozent stiegen. Weltweit waren 2017 Liebherr-Planierraupen und -Radlader besonders gefragt. Ähnlich wie die Erdbewegungsmaschinen schnitten auch die Fahrmischer und Betonpumpen des Herstellers 2017 in ihrem Stammmarkt Westeuropa gut ab, während es in anderen Teilen der Welt teils massive Einbrüche gab.

Neben Zuwächsen in Russland und auf dem nord- und südamerikanischen Markt half Liebherr 2017 auch die Erholung des chinesischen Marktes: Das Erdbewegungsprogramm verbuchte hier um 31 Prozent höhere Umsätze, liegt allerdings im Vergleich mit anderen Regionen der Welt noch immer auf einem niedrigen Niveau.

Für 2018 geht Liebherr von einer weiteren Umsatzsteigerung aus. Sowohl im Bereich Baumaschinen und Mining als auch in den anderen Produktbereichen sei mit einer positiven Entwicklung zu rechnen, so das Unternehmen in seinem Geschäftsbericht 2017. Spürbare Zuwächse seien unter anderem in den Sparten Mining, Betontechnik und Erdbewegung zu erwarten. Darauf deute die aktuell sehr gute Auftragslage.