Palfinger: Neuer MFA-Jib erreicht auch unmögliche Stellen

SALZBURG, 23.04.2018 - Der neue MFA-Jib von Palfinger erhöht die maximale Reichweite der TEC-Kranreihe nochmal um rund 5,5 Meter. Mit dem Anbauauleger für Mulitfunktions-Adapter können Lasten an bisher unzugängliche Positionen gehoben werden. Dabei hat der österreichische Kranspezialist vor allem die Hochlogistik-Branche im Blick.

MFA-Jib

Der MFA-Jib kombiniert die Vorteile des Fly-Jib mit denen des mechanischen Ausschubs.

Ladekrane werden als multifunktionales Arbeitsgerät für unterschiedlichste Aufgaben eingesetzt. Eine Vielzahl von Anbaugeräten unterstützt diese Flexibilität. Mit dem neuen MFA-Jib kann der Kran nun für Aufgaben, die noch mehr Reichweite erfordern, gerüstet werden. Es wird in einer starren und einer schwenkbaren Version eingeführt. Die optionale Winkelverstellung zwischen +20° und -60° ermöglicht das Arbeiten über bisher für den Kran unzugängliche Störkanten. Damit werden die Vorteile eines mechanischen Ausschubes mit der Flexibilität eines Fly-Jibs vereint. Das MFA-Jib erlaubt eine maximale Traglast von 350 bis 650 kg und kann optional auch für den Seilwindenbetrieb eingesetzt werden.

MFA-Jib im Einsatz in der Hochlogistik

Das MFA-Jib wird dem Fachpublikum erstmals auf der Intermat in Paris präsentiert. | Fotos: Palfinger

Das MFA-Jib wird an den standardisierten Multifunktionsadapter MFA angebunden. Der große Vorteil für den Anwender: Aufgrund dieser universellen Anbindung können alle Anbauteile mit geringem Aufwand montiert und ausgewechselt werden und sorgen so für Zeit- und Kostenersparnis im Einsatz.
Das MFA-Jib wird durch die neue Softwarefunktion "Tool" in das elektronische Standsicherheitssystem HPSC eingebunden. "Tool" ermöglicht es, auf Kranen mit P-Profil unterschiedliche, über den MFA angeschlossene Zusatzgeräte in die Berechnung der Standsicherheitsgrenze einzubeziehen. Das MFA-Jib ist wie der Multifunktionsadapter für alle Krane der TEC-Reihe und Fly-Jibs mit P-Profil verfügbar und ab sofort bestellbar.