Kinshofer übernimmt Anbaufräsen-Sparte von Atlas

GANDERKESEE/WAAKIRCHEN, 25.04.2018 – Die Atlas GmbH aus Ganderkesee verkauft ihr Schaeff Anbaufräsen-Geschäft an die Kinshofer GmbH mit Sitz im oberbayerischen Waakirchen. Die Trommelfräsen schließen bei Kinshofer eine Lücke in der Angebotspalette von Abbruchwerkzeugen.

Anbaufräse unter der Marke Kinshofer
Schaeff-Fräsen jetzt bei Kinshofer: Die neue Produktreihe soll so schnell wie möglich integriert werden. | Foto: Kinshofer
Der Verkauf liegt bei Atlas in der strategischen Ausrichtung begründet. Der Hersteller aus Ganderkesee will man sich stärker auf das Kerngeschäft Bagger und Krane zu konzentrieren. Für die Schaeff-Atlas Anbaufräsen war das Unternehmen auf der Suche nach einem Käufer, der die hohen Qualitäts- und Leistungsstandards sowie die weitere Entwicklung der Fräsen-Serie gewährleisten kann. Dieser Hersteller wurde mit Kinshofer gefunden. Brahim Stitou, Präsident und CEO der Atlas GmbH, und Thomas Friedrich, Präsident und CEO der Kinshofer Gruppe, zeigten sich erfreut über die Transaktion. Für die Kunden und das Produkt selbst sei das eine „großartige Lösung“.

Lücke in der Abbruch-Palette geschlossen

Kinshofer ist als Hersteller von Anbaugeräten für die Bereiche Abbruch, Bauwesen, Bergbau, Landschaftsbau und Tunnelbau bekannt. Die Trommelfräsen schließen eine Lücke in Kinshofers breiter Angebotspalette von Abbruchwerkzeugen, darunter die MQP- und DRG-Serie von Demarec oder die hauseigenen HPXdrive-Greifer. Auch der Garten- und Landschaftsbau und Bauwesen würden von dieser Ergänzung profitieren, heißt es von Kinshofer. Diese drei Segmente machen den größten Teil des breiten Produktportfolios von Kinshofer aus. Die neue Produktlinie inklusive Service soll weltweit unter der Marke Kinshofer über Tochtergesellschaften oder regionale Partnervertriebe angeboten werden. Auch die technische Unterstützung sowie Ersatz- und Verschleißteile sind nun über das Kinshofer-Händlernetz verfügbar.