1.000 Unternehmen im "Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen" (AVPQ)

KIEL, 14.05.2018 - Das „Amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen“ (AVPQ) umfasst rund ein halbes Jahr nach dem Start bundesweit schon 1.000 präqualifizierte Unternehmen. Die eingetragenen Unternehmen sparen sich bei der Angebotsabgabe die aufwändige Nachweisführung. Für sie gilt grundsätzlich die Eignungsvermutung.

Das durch die IHKs geführte „Amtliche Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen“ (AVPQ) umfasst nach dem Start vor rund sechs Monaten bereits heute bundesweit 1.000 eingetragene Unternehmen. Die im Verzeichnis eingetragenen Unternehmen sind auf Antrag durch die jeweils aufnehmende Auftragsberatungsstelle und nach Prüfung durch die zuständigen IHK präqualifiziert. Für diese Unternehmen gilt bei öffentlichen Aufträgen nunmehr grundsätzlich die Eignungsvermutung. Die Unternehmen ersparen sich mit der Eintragung die zeitintensive und oftmals fehlerbehaftete Nachweisführung bei der Abgabe von Angeboten.

AVPQ-Eintragung entlastet Unternehmen

„Die Eintragung im amtlichen Verzeichnis der IHKs entlastet die Unternehmen von der oftmals aufwändigen Zusammenstellung der teilweise umfangreichen Nachweise und führt so im Ergebnis zu einer regelmäßigen und verstärkten Beteiligung der Unternehmen an Ausschreibungsverfahren“, so Annette Karstedt-Meierrieks, fachliche Leiterin des AVPQ im DIHK.

Die bei Ausschreibungen geforderten Nachweise werden im AVPQ im Original hinterlegt und sind für die Vergabestelle erst nach der Eingabe der vom Unternehmen mitgeteilten Präqualifizierungsnummer sichtbar. Es gilt für eingetragene Unternehmen dann die Eignungsvermutung nach § 48 VgV bzw. § 35 der UVgO.

Eingetragene Unternehmen sind berechtigt, dass Logo „AVPQ“ zu werblichen Zwecken zu nutzen und so auch der breiteren Öffentlichkeit ihre Zertifizierung bekannt zu machen. Darüber hinaus können sich z.B. Vergabestellen über die allgemein zugängliche Recherchefunktion im AVPQ einen Überblick über die in ihrem Umfeld für entsprechende Aufträge geeignete und präqualifizierte Unternehmen verschaffen.

Weitere Informationen zum AVPQ erhalten Unternehmen durch die für ihr Bundesland zuständige Auftragsberatungsstelle. Welche Auftragsberatungsstelle zuständig ist, kann durch Eingabe von Postleitzahl und Firmensitz ermittelt werden.

(Quelle: Auftragsberatungsstellen - ABST) | B_I MEDIEN