Leuchtendes Portal aus Lichtbeton für die Sylter Welle

WESTERLAND, 18.06.2018 – Das Erlebnisbad an Westerlands Strandpromenade, die „Sylter Welle“, hat einen neuen repräsentativen Eingangsbereich erhalten. Das Besondere: Wenn es dunkel wird, beginnt das einer Düne nachempfundene Portal von innen heraus zu leuchten – es ist aus Lichtbeton.

Eingang der Sylter Welle, das Freizeitbad von Westerland
Lucem Lichtbeton in Line Weiß: Das neue Portal der „Sylter Welle“ leuchtet von innen heraus. | Fotos: Lucem GmbH Deutschland
Früher oder später kommt jeder Inselbesucher hier einmal vorbei: Das beliebte Freizeitbad „Sylter Welle“ liegt prominent am Ende der Friedrichstraße, der Fußgängerzone von Westerland. Das Erlebnisbad mit mehreren In- und Outdoorbecken bietet einen einzigartigen Panoramablick auf die Nordsee. Seit dem letzten Jahr hat das Schwimmbad einen zusätzlichen Blickfang. Der neue gestaltete Eingangsbereich ist ein Entwurf des Architekturbüros Krieger Architekten Ingenieure GmbH aus Velbert.

Beton, der leuchtet


Die Aufgabe war, einen besonderen und Sylt-spezifischen Eingangsbereich zu gestalten. Das Licht von Sylt, Sand und Dünen sollten für die „Sylter Welle“ nach außen kommuniziert werden. Für Krieger Architekten lag es nahe, hierfür Lucem Lichtbeton zu verwenden, denn schon für die Gestaltung einer Salzwassergrotte der Obermain-Therme im oberfränkischen Bad Staffelstein hatten die Badarchitektur-Experten dieses Material verwendet. Durch tausende feiner, eingebetteter lichtleitender Fasern wird es zum Leuchten gebracht – mit LED-Lichttechnik.

Schwimmbad mit repräsentativem Eingangsbereich aus Lichtbeton
Windfang: Der eigentliche Eingang aus zwei Schiebetüren liegt hinter dem Betonportal. Damit gelangt weniger Sand ins Gebäude als bei den alten Drehtüren.


Natursteinoptik in salziger Seeluft


Lucem Lichtbeton ist witterungsbeständig und daher für den Einsatz in salzhaltiger Meeresluft geeignet. Tagsüber sehen die Lichtbeton-Platten in hellbeige wie Naturstein aus und erinnern farblich an den Dünensand. Bei Dunkelheit strahlt der hinterleuchtete Lichtbeton faszinierend von innen heraus. Für die Verkleidung der nicht lichtdurchlässigen Bereiche an der Seite und hinten verwendeten die Architekten „Lucem Pure“-Betonplatten in gleicher Optik, aber ohne lichtleitende Fasern. Das Logo und die Beschriftung wurden mittels Sandstrahltechnik circa 2 cm tief in die Betonplatten eingebracht und farbig lackiert.


So funktioniert Lichtbeton:
- Licht durch die Wand: Betonplatten mit LED-Matrix