Bohren war gestern: Ankerpunkte schneller setzen mit Rödelfix

WEIL DER STADT, 19.06.2018 – Beim Setzen von Ankerpunkten in Betondecken und Bodenplatten lässt sich viel Zeit gewinnen: Das praktische Einbauset „Rödelfix“ ersetzt herkömmliches Bohren, geht schnell und vermeidet Beschädigungen von Leitungen. Auf Züblin-Baustellen wird der schlaue Einbausatz schon lang erfolgreich verwendet.

Der Rödelfix in der Anwendung
Rödelfix wird mit Bindedraht befestigt. Die Höhe der Hülse kann auch nach dem Befestigen noch justiert werden. | Foto: Robusta-Gaukel
Wenn in Betondecken oder Betonbodenplatten Ankerpunkte gesetzt werden müssen, zum Beispiel für die Befestigung von Schrägstützen, wird auf der Baustelle normalerweise zum Bohrer gegriffen. Eine vermeintliche Routinearbeit mit Nachteilen: Häufig müssen Löcher mehrmals gebohrt werden, und nicht selten werden dabei versehentlich Eisen oder empfindliche Leitungen getroffen. Das kostet Zeit – und Nerven.

Mit dem Rödelfix bietet Robusta-Gaukel hier eine Lösung, die das Budget und das Zeitkonto schont. Der Rödelfix wird mit Bindedraht befestigt, also „angerödelt“. Die die Höhe der Hülse wird justiert – das kann auch nach dem Befestigen noch geschehen. Nach dem Betonieren lässt sich der Ankerpunkt dank des Markierungsstopfens mit Pin problemlos finden. Mit dem passenden Anschraubset, das sich wiederverwenden lässt, werden Befestigungsteile wie beispielsweise Endgelenke von Schrägstützen, schnell und einfach fixiert.

Rödelfix mit passendem Anschraubset
Jeder Punkt ein Treffer: der Rödelfix-Einbausatz mit Anschraubset | Foto: Robusta-Gaukel

Spart 60 Prozent der Montagezeit


„Auf unseren Baustellen legen wir großen Wert auf Schnelligkeit und Effektivität, daher setzen wir seit mehr als 15 Jahren Rödelfix erfolgreich ein“, sagt Dietmar Kurde, der bei der Stuttgarter Ed. Züblin AG Oberpolier im Bereich Ingenieurhochbau ist. „Mit Rödelfix brauchen wir keine Bohrer, Schrauben oder Dübel. Das passende Anschraubset ist sehr langlebig und praktisch, denn so benötigen wir kein zusätzliches Werkzeug. Pro Bauvorhaben erzielen wir eine Ersparnis von rund 20-25 Prozent pro Ankerstelle.“

Aber nicht nur in Sachen Schnelligkeit liefert Rödelfix handfeste Vorteile. So beim Bau des Wohn- und Businesskomplexes „De Rotterdam“, bei dem sämtliche Medienträger in den Betondecken liegen, wie Dietmar Kurde erzählt: „In diesem Fall ist es untersagt, Löcher für Verankerungen zu bohren. Hier ist Rödelfix die perfekte Lösung.“
Rödelfix bei der Betonage
Rödelfix sitzt fest auf der Bewehrungslage und hält dem eingefüllten Beton problemlos stand. | Foto: Robusta-Gaukel

Kein nachträgliches Bohren, keine Beschädigung


Das ist auch der Grund, warum Johannes Lissner, Technikleiter bei Robusta-Gaukel, den Rödelfix für Baustellen mit Betonkernaktivierung, beispielsweise für Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen oder Krankenhäuser, empfiehlt: „Der praktische Einbausatz mit passendem Zubehör ist für diesen Einsatz die erste Wahl. Beschädigungen an sämtlichen Leitungen und Kanälen durch nachträgliches Bohren werden hiermit komplett vermieden.“
Züblin verwendet Rödelfix beispielsweise beim Bauvorhaben „De Rotterdam“
Züblin verwendet Rödelfix beispielsweise beim Bauvorhaben „De Rotterdam“ | Foto: Ed. Züblin AG

Rödelfix ist "BIM-fähig"


Auch für Unternehmen, die aktuell ihre Prozesse nach BIM (Building Information Modeling) optimieren, macht sich Rödelfix bezahlt: Die benötigte Menge an Befestigungspunkten für spätere Absicherungen, Schrägstützen oder Gerüste kann damit schon in der Planungsphase ermittelt und eingeplant werden. Das erleichtert alle anfallenden Arbeitsprozesse erheblich.

Zurzeit baut Züblin am Projekt „Berlin Lindenhof“. „Die Besonderheit dabei ist das Gefälle in Decken und Böden“, so Oberbauleiter Kurde. „In Kombination mit dem Anschraubset kann der Einbausatz hier problemlos als Halterung für die Lehre genutzt werden. Dazu wird ein Rechteckprofil (Stahlrohr oder Holzleiste) in die Öffnung des Anschraubsets eingelegt. So können Gefälle ganz einfach realisiert werden – eine riesige Erleichterung für alle Beteiligten.“