80 Jahre Nietiedt-Gruppe: Mit Weitblick und hohem Anspruch

WILHELMSHAVEN, 26.06.2018 – Die Nietiedt-Firmengruppe feiert in diesem Jahr ihr 80jähriges Bestehen. Als mittlerweile größter Industrie-Dienstleister für Gerüste und Oberflächentechnik in Nordwestdeutschland und einer der fünf größten Gerüstbauer Deutschlands zieht die Gruppe ein positives Resümee aus ihrer Entwicklung. Auch im Jubiläumsjahr stehen die Zeichen auf Wachstum.

Nietiedt-Geschäftsführer Holger Budroweit (l.) und Tom Nietiedt
Die Geschäftsführung der Nietiedt-Gruppe liegt bei Holger Budroweit (l.) und Tom Nietiedt. | Foto: Nietiedt-Gruppe
Die Nietiedt-Gruppe, gegründet 1938, hat sich von einem kleinen Malerbetrieb zu einem namhaften Unternehmen für Gerüstbau-, Oberflächentechnik und Malerarbeiten in ganz Deutschland mit einem Jahresumsatz von über 85 Millionen Euro entwickelt. Rund 570 Mitarbeiter beschäftigt die Gruppe an zwölf Niederlassungen, unter anderem in Hamburg, Gelsenkirchen, Aschaffenburg, Magdeburg und seit kurzem auch in Kiel und Duisburg. Auch als Spezialist für die Bauwerksinstandhaltung ist Nietiedt im gesamten Bundesgebiet und in vielen Nachbarländern Europas gefragt.
In Familienbesitz ist das Unternehmen mittlerweile in dritter Generation. Tom Nietiedt, geschäftsführender Gesellschafter, ist stolz auf die Entwicklung des Betriebes. „Wir haben an vielen faszinierenden und spannenden Projekten mitgewirkt“, sagt er. „Zu meinen persönlichen Highlights zählten auf jeden Fall die Arbeiten an der Elbphilharmonie, die wir mit dem Gerüstbau und im Korrosionsschutz unterstützt haben. Unser hoher Anspruch hat sich bewährt und uns einen Ruf als starker Partner verschafft.“

„Elphie“ eingerüstet und „Queen Viktoria“ lackiert


Die Tätigkeitsfelder der Nietiedt-Gruppe sind im Laufe der Zeit deutlich gewachsen. Zu den Großprojekten in Deutschland, an denen Nietiedt-Unternehmen beteiligt waren, gehören nicht nur Gerüstgestellung für alle wesentlichen Bauabschnitte der Hamburger Elbphilharmonie, die Einrüstung des Segelschulschiffes Gorch Fock und der Gerüstbau und der Industriereinigung an der schwimmenden Raffinerie „Enquest Producer“ bei Blohm+Voss in Hamburg, sondern auch die Außenanstriche der Kreuzfahrtschiffe „Queen Mary“ und „Queen Victoria“.
Um solche Projekte stemmen zu können, hat die Nietiedt Gerüstbau GmbH gut 42.000 Tonnen Layher-Gerüstsysteme im Bestand.


Firmengelände der Nietiedt-Gruppe
Das Nietiedt-Firmenareal in Wilhelmshaven umfasst 3,6 Hektar. | Foto: Nietiedt-Gruppe

Ausgezeichnete Arbeit


Das vielseitige Unternehmen setze sich selbst die höchsten Maßstäbe, sagt Tom Nietiedt. „Wir möchten sämtliche aktuellen Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsnormen erfüllen oder auch gerne übertreffen und sorgen stets dafür, auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber sowie ein zuverlässiger Partner zu sein.“ Den Erfolg belegen diverse Auszeichnungen, die den Wilhelmshavenern verliehen wurden, wie zum Beispiel jüngst das Siegel „Vorbildlicher Arbeitsschutz“. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Amt für Arbeitsschutz Hamburg überprüfte hierfür die Arbeitsschutzsysteme der Hamburger Betriebe und stufte die Nietiedt Gerüstbau GmbH in die höchste Kategorie ein.

Nietiedt-Firmenzentrale in Wilhelmshaven
2011 wurde die Firmenzentrale im Industriegebiet „Heppenser Groden“ in Wilhelmshaven eingeweiht. | Foto: Nietiedt-Gruppe

Zukunftsprojekte für weiteres Wachstum


Um für die künftigen Herausforderungen gewappnet zu sein, bereitet das Unternehmen schon heute durch Ausbildung und Studium die nächste Inhaber-Generation vor. Auch an Zukunftsprojekten mangelt es nicht: So entwickeln die Bauwerksexperten aktuell ein digitales System mit Schulungs- und Überwachungs-App und arbeiten an einem Tool zum Gerüsttracking, das eine Live-Nachverfolgung der Baustellen-Logistik ermöglicht. Für Holger Budroweit, Geschäftsführer der Nietiedt Gerüstbau GmbH, ist dieser Weitblick ein wesentliches Qualitätsmerkmal: „Dass wir über den Tellerrand hinausschauen, hat unser Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist. Unsere Kunden profitieren von der Innovationskraft und Erfahrung, von unserer Zuverlässigkeit und unserem Logistik-Know-how. Mit dieser Strategie wollen wir in den nächsten Jahren noch weiter wachsen.“