Mecklenburg-Vorpommern: Vergabe-Mindestlohn jetzt 9,80 Euro

SCHWERIN, 08.10.2018 - In Mecklenburg-Vorpommern beträgt der vergaberechtliche Mindestlohn seit 1. Oktober 9,80 Euro pro Stunde, so die neue Mindest-Stundenentgelt-Verordnung des Landes. 

In Mecklenburg-Vorpommern ist der vergaberechtliche Mindestlohn von 9,54 Euro auf 9,80 Euro gestiegen. Eine entsprechende Verordnung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit wurde am 01. Oktober 2018 in Kraft gesetzt.

Auftragsvergabe nur bei Zahlung des Vergabe-Mindestlohnes

Am 31. Juli 2018 ist in Mecklenburg-Vorpmmern das Gesetz zur Änderung vergaberechtlicher Vorschriften (Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern - VgV M-V) in Kraft getreten. Nach § 9 Absatz 4 des Vergabegesetzes vergeben Land und Kommunen im Land Mecklenburg-Vorpommern Aufträge nur dann an Unternehmen, wenn diese sich durch Erklärung gegenüber dem Auftraggeber verpflichten, ihren Arbeitnehmern ein Mindest-Stundenentgelt von 9,80 Euro (brutto) zu zahlen. Die Höhe dieses vergaberechtlichen Mindestlohnes  wurde durch die Mindest-Stundenentgelt-Verordnung – MStEVO M-V  vom 07.09.2018 mit Wirkung vom 01.10.2018 neu festgelegt.

Der Vergabe-Mindestlohn ist gemäß Vergabegesetz MV auch weiterhin jährlich, jeweils zum Stichtag 01. Oktober, nach einem verbindlichen Maßstab anzupassen.

Hier geht es zur Mindest-Stundenentgelt-Verordnung - MSTEVO M-V

Zu diesem Thema siehe auch:
Mecklenburg-Vorpommern: Vergabegesetz geändert – UVgO wird zum 1.1.2019 eingeführt

(Quelle: Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern (ABST MV) | B_I MEDIEN