Baukompressoren: Frische Luft für verdichtete Böden

COBURG, 15.10.2018 – Die Bodenbelüftung ist eine von vielen Druckluft-Anwendungen für mobile Baukompressoren von Kaeser. Oft werden damit auch gezielt Düngemittel mit Druckluftlanzen eingebracht. Der Hersteller hat auch kleinere, flexible Geräte im Sortiment, die für den GaLaBau besonders interessant sind.

Mobil und vielseitig einsetzbar ist z.B. der leistungsstarke, geräuscharme Baukompressor M17, der auf einer Laderschiene auf den Transportanhänger verbracht wird. | Foto: Kaeser
Mobil und vielseitig einsetzbar ist z.B. der leistungsstarke, geräuscharme Baukompressor M17, der auf einer Laderschiene auf den Transportanhänger verbracht wird. | Foto: Kaeser

Das umfangreiche Programm an Mobilair Baukompressoren, lässt sich individuell auf das jeweilige Spezialgebiet beim Bau und bei der Pflege von Grünanlagen konfigurieren. So können die Kompressoren z.B. gekühlte oder technisch ölfreie Druckluft liefern, oder mit einem integrierten Stromerzeuger zum mobilen Kraftwerk für Druckluft und Strom werden. Dort, wo man mit schweren Maschinen nicht hinkommt, übernehmen z.B. Druckluftstampfer die Bodenverdichtung. Druckluftspaten sind wertvolle Helfer bei lehmigem Erdreich und schließlich gibt es im Garten- und Landschaftsbau noch die klassischen Ausblase- und Strahlarbeiten oder Einsätze mit Drucklufthammer oder Erdrakete. Im GaLaBau sind besonders die kleinen Mobilair-Anlagen M13 bis M31 mit einem Volumenstrom zwischen 1 und 3 m³/min und maximalen Betriebsdrücken zwischen 7 und 14 bar gern gesehene Helfer.

Kompakte Versionen

Die handziehbare M13 wird durch einen Benzinmotor angetrieben, der komfortabel per Schlüsseldreh zu starten ist. Die leichte Anlage ist durch ergonomische Schubbügel einfach zu manövrieren. Durch ihre kompakten Abmessungen findet sie Platz auf jeder Ladefläche. Die Luftleistung von 1,2 m³/min treibt mühelos eine Erdrakete bis 85mm Bohrdurchmesser voran.
Die Fahranlagen M20 und M27 werden durch einen Dieselmotor mit einer Motorleistung unter 18 kW angetrieben, und dürfen daher ohne zusätzlichen Dieselpartikelfilter in Umweltzonen arbeiten. Hier können mit 2,0 bzw. 2,6 m³/min sogar zwei 20 kg schwere Abbruchhämmer gleichzeitig betrieben werden. Die patentierte und serienmäßige Anti-Frost-Regelung verhindert Arbeitsunterbrechungen durch Vereisung.

Das nächst größere Modell M31 kann in verschiedenen Druckstufen bis 14 bar und mit Liefermengen zwischen 2 und 3 m³/min auch mit optionaler Druckluftaufbereitung oder mit einem integrierten 6,5 kVA-Generator ausgerüstet werden und wird so zum Multitalent. Das Betriebsgewicht bleibt auch bei Vollausstattung deutlich unter 750 kg, was eine Ausrüstung mit Auflaufbremse oder den Besitz eines Anhänger-Zusatzführerscheins überflüssig macht.

Wahlweise mit Elektroantrieb

Neben den Verbrennungsmotoren stehen bei M13 bis M31 auch Elektroantriebe als flüsterleise Alternative zur Wahl. Diese e-power Mobilair spielen überall ihre emissionsfreien Trümpfe aus, wo 400 V Strom verfügbar ist. Die Schallschutzhaube aus rotationsgesintertem Polyethylen schützt M13 bis M31 vor den rauen äußerlichen Einflüssen auf Baustellen und trägt durch die schlag- und kratzfeste Oberfläche zum Werterhalt des Baukompressors bei. Die PE-Haube ist neben der gelben Hausfarbe von Kaeser auch in vielen weiteren Farbtönen lieferbar.