Mecklenburg-Vorpommern: Neue Verwaltungsvorschrift zur Vergabe freiberuflicher Leistungen

SCHWERIN, 27.07.2015 - Eine neue Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus regelt die „Vergabe freiberuflicher Leistungen im Anwendungsbereich des Vergabegesetzes Mecklenburg-Vorpommern".

SCHWERIN, 27.07.2015 - Eine neue Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus regelt die „Vergabe freiberuflicher Leistungen im Anwendungsbereich des Vergabegesetzes Mecklenburg-Vorpommern".

Hiernach ist das Vergabegesetz (VgG M-V) – nach wie vor – auch auf die Vergabe von freiberuflichen Leistungen unterhalb des europäischen Schwellenwertes anzuwenden. Eine Verpflichtung zur Anwendung der VOL/A besteht nur, soweit vorrangige Vorschriften außerhalb der Verwaltungsvorschrift es bestimmen.

Freiberufliche Leistungen können grundsätzlich freihändig vergeben werden, u. a. dann, wenn die maßgebliche Wertgrenze in Nummer 1 des Wertgrenzenerlasses eingehalten ist (Wertgrenzenerlass vom 19.12.2014: 100.000 Euro netto). Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch auf die Einholung von Vergleichsangeboten verzichtet werden.

Die Verwaltungsvorschrift finden Sie hier.
(Quelle: Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern)

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