Plasson-Wasserzähler-Schächte außerhalb von Gebäuden

WESEL, 06.11.2018 – Der Wasserzähler-Schacht von Plasson wird komplett mit allen für die Installation notwendigen Bauteilen vormontiert geliefert und lässt sich nach dem Anschluss des Schachtes an die Wasserleitung individuell an das Gelände und die Einbausituation anpassen.

Der Einbau des Schachtes ist denkbar einfach
Der Einbau des Schachtes ist denkbar einfach: Der Graben der Hausanschlussleitung muss am Einbauort ein wenig verbreitert werden, dann wird der Schacht mit den am Gehäuse integrierten Haltegriffen in den Graben gesetzt und ausgerichtet.

Üblicherweise werden Wasserzählergarnituren im Gebäude entweder im Keller oder extra dafür vorgesehenen Hausanschlussräumen eingebaut. Diese Räume sind frostfrei und in der Regel in einem hygienisch einwandfreien Zustand. In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen jedoch geändert: Immer mehr Häuser werden nur noch mit einer Bodenplatte statt eines Kellers erstellt, die Übergaberäume in Häusern werden immer kleiner und dadurch haben die Versorgungsunternehmen zunehmend Probleme, einen geeigneten Platz für die Hauseinführung und die Wasserzähleranlage zu finden. Darüber hinaus sind je nach Satzung des jeweiligen Versorgers maximale Hausanschlussleitungen in unterschiedlichen Längen definiert. Entsprechend müssen Hausbesitzer und Versorgungsunternehmen im Hinblick auf die Übergabestelle gemeinsam eine entsprechende Alternative finden.
Und auch bei den zunehmend beliebter werdenden Ferienhäusern hat der Wasserversorger oft keine Möglichkeit, an die Wasserzähleranlage zu gelangen, da die Kunden nicht regelmäßig zu Hause anzutreffen sind.

Gemauerte oder aus Betonfertigteilen erstellte Schächte

Aufgrund dieser veränderten Bedingungen mussten die Wasserversorger bereits seit geraumer Zeit zunehmend entsprechende Schachtbauwerke für den Einbau der Wasserzähler erstellen.
Seit Jahren werden schon entsprechende Schächte vor Ort gemauert oder aus Betonfertigteilen erstellt. Diese müssen dann zum Teil zeitintensiv und individuell angefertigt vom Versorger verrohrt werden.
Bei diesen vor Ort hergestellten Schächten muss man in den Schacht einsteigen, um den Wasserzähler abzulesen oder um Wartungsarbeiten durchzuführen. Dabei sind die entsprechenden Vorschriften und Sicherheitsregularien der Berufsgenossenschaften zu beachten, um ein gefahrloses Ein- und Aussteigen sicherzustellen.

Der Graben wird mit Sand und Split verfüllt
Der Graben wird mit Sand und Split verfüllt.
Durch das höhenverstellbare Oberteil kann
der Schacht individuell z.B. an die Neigung
der Straßenoberfläche ausgerichtet werden.

Alternative aus Kunststoff

Als Alternative gibt es nun schon seit geraumer Zeit eine technisch durchdachte, hygienische und einfache Lösung: Der Wasserzähler-Schacht von Plasson. Dieser wird komplett mit allen für die Installation notwendigen Bauteilen vormontiert geliefert und ist im Vergleich zu den oben genannten Schächten um ein Vielfaches leichter beim Transport und bei der Montage. Nach dem Anschluss des Schachtes an die Wasserleitung kann dann der Tiefbauer den höhenverstellbaren Schacht individuell an das Gelände und die Einbausituation anpassen.
Der Grundkörper dieses Wasserzähler-Schachtes ist aus PE-LD hergestellt. Und auch das Rohrgestänge ist aus demselben Material gefertigt, aus dem seit Jahrzehnten Hausanschlussleitungen hergestellt werden: Polyethylen. In der Ausstattungsvariante mit druckwasserdichtem Deckel ist darüber hinaus ausgeschlossen, dass Grundwasser in den Schacht eindringen kann. Der Schacht leitet Kondenswasser ab und ist frostsicher. Durch unterschiedliche Varianten kann der Plasson-Schacht individuell ausgestattet werden und ist mit einem Gussdeckel für Belastungsklasse B125 ausstattbar.

Abschließend muss die Fläche nur noch verdichtet werden.
Abschließend muss die Fläche nur noch verdichtet werden.
Erst wenn der Endkunde sein Trinkwasser benötigt, wird der Wasserzähler im Plasson-Schacht eingebaut.
Erst wenn der Endkunde sein Trink-
wasser benötigt, wird der Wasserzähler
im Plasson-Schacht eingebaut. Hierzu
wird das scherenförmig aufgebaute
und innenliegende PE-Gestänge des
Schachtes auf Höhe des Straßenniveaus
gezogen, um dann in die bereits
installierte Wasserzählergarnitur den
Wasserzähler einzubauen. | Fotos: Plasson

In der Praxis bewährt

Der Regionalversorger „RheinHunsrück Wasser Zweckverband“ in Dörth setzt als großer Flächenversorger mit 1.086 km Leitungslänge und 626 qkm Versorgungsgebiet im Hunsrück mit viel ländlicher Bebauung seit Jahren erfolgreich diese Wasserzähler-Schächte ein. Der Zweckverband versorgt 145 Orte und umfasst 48 Hochbehälter. Manfred Müller, Rohrnetzmeister beim RheinHunsrück Wasser Zweckverband: „Ich schätze am Plasson-Schacht neben der einfachen an das jeweilige Gelände anpassbaren Höheneinstellung, dass das Gestänge aus demselben Material hergestellt wird wie unsere Hausanschlussleitungen.“