Kobelco fährt die Baggerproduktion hoch

KIEL, 03.01.2019 – Kobelco Construction Machinery Co., Ltd. erhöht wegen der weltweit anhaltend hohen Nachfrage nach Hydraulikbaggern die Kapazität seines Baggerwerks im japanischen Hiroshima schrittweise auf 10.500 Einheiten pro Jahr.

Kobelco-Baggerwerk in Hiroshima, Japan
Durch digitale Technik und neue, effizientere Montageprozesse soll die Kapazität des Kobelco-Baggerwerks in Hiroshima bis 2020 auf 10.500 Einheiten pro Jahr steigen. | Foto: Kobelco
Kobelco erwartet wegen der Ausweitung seines Händlernetzwerks sowie zusätzlicher Modelle und regionaler Spezifikationen insbesondere in den Schwellenländern ein stabiles Wachstum der Stückzahlen. Obwohl der Hersteller bemüht ist, seine weltweit sechs Werke gleichmäßiger auszulasten, wächst die Bedeutung des Werks in Hiroshima wegen der großen Zahl der dort produzierten Modelle: Aktuell werden hier auf 35.000 Quadratmetern Hallenfläche Hydraulikbagger mit sieben bis 85 Tonnen Einsatzgewicht hergestellt.

Das Werk in Hiroshima begann im Mai 2012 die Produktion mit 8.500 Einheiten im Jahr. Aufgrund der steigenden weltweiten Nachfrage und des Wiedereintritts in den europäischen und amerikanischen Markt nach dem Auslaufen der Partnerschaft mit CNH Industrial Ende 2012 fuhr Kobelco die Produktion – vor allem durch höheren Personaleinsatz – auf 8.900 Einheiten hoch.

Für die Anhebung auf 10.500 Stück pro Jahr sollen nun unter anderem die Montagelinien und die Rahmenfertigung umgebaut, die Produktion durch „smart factory“-Maßnahmen digitalisiert, effiziente Montageprozesse eingeführt und Arbeitsplätze komfortabler und sicherer gestaltet werden. Diese Maßnahmen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Kobelco-Bagger steigern und die Termintreue der Produktion verbessern sollen, will Kobelco schrittweise bis März 2020 umsetzen. Die Kosten dafür belaufen sich auf umgerechnet etwa 15 Millionen Euro.