Funke-Produkte für „Sandäcker“-Erschließung

HAMM, 20.03.2019 – Im Rahmen der Erschließung des Neubaugebietes „Sandäcker“ in der unterfränkischen Gemeinde Veitshöchheim sind HS-Abwasserohre sowie HS-Abzweige, Bögen und Fabekun-Sattelstücke von Funke installiert worden. Die insgesamt 8,85 Mio. Euro teure Erschließungsmaßnahme dauert von Juni 2018 bis Ende 2019. Der anspruchsvolle Untergrund ist nur ein Grund für die verhältnismäßig lange Dauer.

Erschließung des Baugebietes „Sandäcker“
Bei der Erschließung des Baugebietes „Sandäcker“ kamen neben dem HS-Kanalrohrsystem Formteile wie HS-Abzweige und Bögen sowie Fabekun-Sattelstücke zum Einsatz.

Das Neubaugebiet „Sandäcker“ in Veitshöchheim macht seinem Namen alle Ehre. So setzte im Jahrhundertsommer 2018 den Bauarbeitern nicht nur die Hitze zu. Hinzu kommt der sandige Boden, der in vielen Bereichen auch noch mit Felsgestein (Bodenklasse 5 - 6) durchzogen ist.
Die Konrad Bau GmbH & Co KG aus Lauda-Königshofen verlegt hier rund 2,5 km HS-Abwasserohre DN/OD 160 - 400 SN 16 der Funke Kunststoffe GmbH. Von dem westfälischen Unternehmen aus Hamm stammen auch die HS-Abzweige und Bögen sowie Fabekun-Sattelstücke für die Betonrohre DN 500, die zusätzlich auf einer Länge von 400 m verlegt werden.

Attraktive Grünflächen und aufwändiger Lärmschutz

Geprägt wird das Baugebiet vor den Toren Würzburgs durch eine öffentliche zentrale Grünfläche, auf der Spielplätze, Biotope und eine Streuobstwiese entstehen. Damit die Erholungssuchenden nicht von Lärm gestört werden, entsteht entlang der angrenzenden, vielbefahrenen Straße „Am Geisberg“ eine rund 800 m lange aufwändige Lärmschutzwand. Doch bevor es soweit ist, werden auf dem rund 14 ha großen Gebiet mit einer Nettobaufläche von 7,8 ha noch 7.700 m2 Straßen und 3.300 m2 Radwege asphaltiert, fast 12.000 m2 gepflastert, und 27.000 m3 Erde müssen bewegt werden, um unter anderem Platz für die HS-Rohre in Längen von 1,5 und 3,0 m zu schaffen, die in einer Tiefe von 2 bis 4 m verlegt werden.

Felsgestein macht den Bauarbeitern in weiten Bereichen des Neubaugebietes zu schaffen. | Fotos: Funke Kuststoffe
Felsgestein macht den Bauarbeitern in weiten Bereichen des Neubaugebietes zu schaffen. | Fotos: Funke Kuststoffe

Problemlöser mit breitem Portfolio

Die Wahl fiel auf die Funke-Kunststoffrohre, da sie sich durch eine sehr gute Stabilität, hohe Sicherheit und einfache Verlegung auszeichnen. Dabei werden die Rohre mittels Doppelmuffen mit innenliegendem Steg verbunden. „Die einfache Handhabung kommt uns bei der extremen Hitze entgegen“, so Roman Arnold, Polier bei Konrad Bau.
Für das Tiefbauamt der Gemeinde Veitshöchheim sind die HS-Rohre nicht neu: Auf verschiedenen Baustellen hat das Amt während der letzten vier Jahre positive Erfahrungen mit dem Produkt sammeln können. Mitentscheidend sei zudem das breite Portfolio, das nahezu für jede Herausforderung eine Lösung bereithalte. „Der Hersteller hat sich als Problemlöser hervorgetan und ist in der Lage, flexibel auf unterschiedliche Anforderungen zu reagieren“, erklärt Joachim Keßler vom Tiefbauamt in Veitshöchheim.

Rund 2,5 km der braunen HS-Abwasserohre DN/OD 160 - 400 der Funke Kunststoffe GmbH werden im Neubaugebiet „Sandäcker“ verlegt.
Rund 2,5 km der braunen HS-Abwasser-
rohre DN/OD 160 - 400 der Funke
Kunststoffe GmbH werden im Neu-
baugebiet „Sandäcker“ verlegt.

Spannungsfreie Anschlüsse

Zum Portfolio auf der Baustelle Sandäcker zählen HS-Abzweige und Fabekun-Sattelstücke DN/OD 160 und 200. Mit integriertem Kugelgelenk dienen letztere zum Anschluss der Hausanschlussleitungen an die Betonrohre DN 500. „Mit der dreidimensionalen Dichtung passt sich das Sattelstück dem Innenrohrradius des Betonrohres optimal an“, erklärt Funke-Fachberater Heiko Hendlich die Funktionsweise. Und das integrierte Kugelgelenk ermögliche zudem das Abwinkeln der angeschlossenen Rohrverbindung in einem Bereich von 0° bis 13° und gleiche so das unterschiedliche Setzungsverhalten des Anschlussrohres aus. „Gerade bei Hausanschlüssen für Schmutzwasserleitungen kann der Kunststoff seine Vorteile ausspielen, da wir hier nicht so viele Fehlermöglichkeiten haben wie bei anderen Materialien“, so Robert Hammerand, zuständiger Projektleiter beim Erschließungsträger KFB Baumanagement GmbH in Reuth b. Erbendorf.

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