Ruhrmetropole richtet IGA 2027 aus

RUHR, 20.03.2019 – Am 14. Dezember 2018 wurde es amtlich: die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat die Durchführung der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 in der Metropole Ruhr beschlossen. Das Grundkonzept wurde bereits erarbeitet.

v.l.n.r.: RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner und RVR-Beigeordnete Nina Frense mit dem Durchführungsvertrag der IGA Metropole Ruhr 2027. | Foto: RVR/Wiciok
v.l.n.r.: RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner und RVR-Beigeordnete Nina Frense mit dem Durchführungsvertrag der IGA Metropole Ruhr 2027. | Foto: RVR/Wiciok

Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel und der Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) Jochen Sandner unterzeichneten den Durchführungsvertrag. Auf Basis des Vertrages bereitet der RVR die Gründung einer Gesellschaft vor. Der Gesellschaftsvertrag soll Ende März 2019 zustande kommen. Karola Geiß-Netthöfel verspricht: „Mit der IGA Metropole Ruhr 2027 werden wir gemeinsam mit dem Land NRW Investitionen in die Zukunft anstoßen, neue Arbeitsplätze schaffen und unser Image nachhaltig verbessern.“ Jochen Sandner ergänzt: „Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist das geeignete, zeitgemäße und bewährte Format für eine integrierte Stadt und Regionalentwicklung.

Auf der Agenda stehen der Strukturwandel des Landschaftsraumes, die Vernetzung der Kommunen und die Aufwertung der Städte durch Grün. Hier schaffen wir ein Gemeinschaftsereignis für die Menschen, mit dem sie sich identifizieren können. Gleichzeitig wird der neue Ansatz der Gartenausstellung zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anziehen und den Tourismus verstärken.“ Nina Frense, RVR-Beigeordnete für den Bereich Umwelt, ist sich sicher: „Die IGA 2027 wird Labor, Ausblick und Exzellenzshow für neue Infrastrukturen in der Metropole Ruhr. Themen wie Klimaschutz, Luftreinhaltung, urbane Landwirtschaft und Umweltgerechtigkeit werden hier mitgedacht und innovativ beantwortet.“ Der Durchführungshaushalt beläuft sich auf rund 85 Millionen Euro.

Das Ausstellungskonzept sieht drei Hauptstandorte der IGA vor. Dazu zählen der „Rheinpark“ in Duisburg, die „Zukunftsinsel Gelsenkirchen“ (Nordsternpark und Emscherinsel) sowie „Emscher Nordwärts“ in Dortmund. Nicht eintrittspflichtige Sonderausstellungsbereiche wie in Bergkamen/Lünen ergänzen das Angebot der Schaustandorte. Getragen wird die IGA Metropole Ruhr von RVR, Kommunen und Kreisen der Metropole Ruhr, der DBG, der Ruhr Tourismus GmbH sowie zahlreichen weiteren beteiligten und interessierten Institutionen wie u.a. Gartenbauverbände und Landwirtschaftskammer.

Lesen Sie unseren Artikel zur IGA 2017, die in Berlin stattfand.