Sonderschau Rasen auf der demopark

EISENACH, 21.05.2019 – Pflege und Qualitätssicherung von Rasenflächen stehen im Fokus der Sonderschau Rasen auf dem Eisenacher Kindel. Auf Europas größter Freilandausstellung, der demopark, werden vom 23.-25. Juni neue Erkenntnisse aus der Rasenforschung sowie praxisnahe Lösungen präsentiert.

Die Sonderschau Rasen diente bereits im Jahr 2017 als Versuchsfläche für die vom Bundessortenamt zur Rasennutzung zugelassenen und geprüften Sorten. | Foto: demopark
Die Sonderschau Rasen diente bereits im Jahr 2017 als Versuchsfläche für die vom Bundessortenamt zur Rasennutzung zugelassenen und geprüften Sorten. | Foto: demopark

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Rasengesellschaft (DRG) werden in Demovorträgen aktuelle Forschungsschwerpunkte sowie ausgewählte Bachelor- und Masterarbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses vorgestellt. Außerdem können sich die Fachbesucher zu Themen wie nachhaltige Rasenpflege, biologische Schädlingsbekämpfung und Qualitätsmanagement im Golf- und Fußballrasen informieren. Die Autoren der ausgestellten Poster sowie weitere Mitglieder der DRG stehen an allen Tagen für den fachlichen Austausch zur Verfügung.

Der praktische Teil richtet sich jeweils an die Zielgruppen der Schwerpunkttage: Dabei geht es beim GaLaBau-Rasentag am Sonntag um die Erneuerung von Hausrasen, am Montag beim Greenkeeper-Rasentag um programmierbare Assistenzsysteme, sowie um effektive Mähsysteme und Rasenqualität beim Kommunaltag Rasen am Dienstag. Ausgewählte innovative Geräte werden in einer Moderation von Dr. Jörg Morhard, Institut für Agrartechnik der Universität Hohenheim, direkt auf der Rasenfläche detailliert vorgestellt.

Arten, Sorten und Mischungen

Im Vorfeld der Freilandausstellung wurden Teilbereiche der Rasenfläche abgefräst und mit Fertigrasen belegt. Diese Flächen bieten nun beste Voraussetzungen für praktische Vorführungen. So erwartet die Besucher mit den vom Bundessortenamt für die Rasennutzung zugelassenen und geprüften Sorten der wichtigsten Gräserarten ein vielfältiges Spektrum an Weidelgräsern, Wiesenrispen und Schwingelarten. Besonderes Highlight bei der Sonderschau ist die Anlage einer Cross-Ansaat. Die einzelnen Sorten einer Art sind dabei in Bahnen angelegt, die sich mit den Bahnen anderer Sorten kreuzen. So entstehen zahlreiche Einzelparzellen mit unterschiedlichem Charakter. Für den Fachbesucher werden auf diese Weise Qualitätskriterien wie Konkurrenzkraft, Farbausprägung oder Narbendichte sichtbar gemacht.

Ab 2020 ist die Verwendung von gebietseigenen Pflanzen in der freien Natur für alle Beteiligten nach dem Bundesnaturschutzgesetz verbindlich. Die teilweise bereits im Jahr 2013 bei der Sonderschau Rasen mit unterschiedlichem Regiosaatgut angesäten Flächen zeigen ihr genetisches Leistungsvermögen. Fachbesucher aus dem Kommunalbereich sowie aus dem Greenkeeping für Golf- und Sportanlagen erhalten auf Wunsch ein Teilnahmezertifikat von der DRG oder dem Greenkeeper Verband Deutschland.

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