Bei Feiertagen längere Fristen setzen

BONN, 05.06.2019 - Die Frist zur Vorlage von Referenzen muss ausreichend bemessen sein. Bei der Fristsetzung müssen Feiertage berücksichtigt werden, so die Vergabekammer der Bundes.

Immer wieder müssen sich die Vergabekammern mit unangemessen kurzen Fristen befassen, wenn in diesen Fristen Feiertage enthalten sind.

Dazu hat die Vergabekammer Bund folgendes entschieden (Beschl. v. 22.1.2019, VK 1 – 109/18):

Frist muss Feiertage berücksichtigen

Eine Nachforderungsfrist zur Vorlage von Referenzen ist unangemessen kurz, wenn mit dem Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel verbundene Feiertage darin enthalten sind.

Der Auftraggeber muss bei der Fristbemessung berücksichtigen, dass die betroffenen Unternehmen in der Zeit rund um die Feiertage und den Jahreswechsel die jeweilige Referenzgeber gegebenenfalls nicht erreichen können, da diese Zeit durch stark erhöhte Urlaubsabwesenheiten oder vollständige Betriebsschließungen gekennzeichnet ist.

Hier geht es zum Beschluss der VK Bund vom 22.01.2019, VK 1-109/18

Zu diesem Thema siehe auch:
Wartefrist und Feiertage

(Quelle: Vergabefokus) | B_I MEDIEN

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