Sabo-Gebietsleiter Armin Spitzel, bi-GaLaBau-Chefredakteur Erwin Bauer und Jörg Jaroszewski von der Stadtgärtnerei Stein

Benziner gegen Akku: (v.l.) Sabo-Gebietsleiter Armin Spitzel, bi-GaLaBau-Chefredakteur Erwin Bauer und Jörg Jaroszewski von der Stadtgärtnerei Stein auf dem Waldsportplatz der Stadt Stein bei Nürnberg. | Foto: Sonja Bauer 

bi-GaLaBau Praxistest: Akku- gegen Benzinrasenmäher

NÜRNBERG, 13.08.2015 – Akkumäher holen gegenüber ihren benzinbetriebenen Pendants in großen Schritten auf. Ein Beispiel ist der neue Akkurasenmäher GRA 53 von Bosch. Ihn ließ die Redaktion der bi-GaLaBau gegen den Sabo Profimäher 54-Vario antreten.

Von Erwin Bauer

Die Bedingungen für den Vergleichstest auf dem rund fünf Wochen lang ungemähten und unbespielten Jugend-Fußballtrainingsplatz konnten eigentlich nicht besser sein. Das rund 130 mm hohe Gras, benetzt mit Morgentau, musste auf 40 mm heruntergeschnitten werden. Eine Herausforderung für beide Mäher mit 53 cm bzw. 54 cm Schnittbreite. Gärtnermeister Jörg Jaroszewski von der Nürnberger Stadtgärtnerei Stein testete die Mäher eigenhändig. Gemäht wurde zunächst mit dem Akkumodell so lange, bis die Kapazität der Batterien nach 75 Minuten erschöpft war. Sein Kollege entnahm in dieser Zeit 39 Mal den Fangkorb und brachte diesen vor dem Entleeren des Mähgutes zum Wiegen. Es wurden jeweils rund 4,2 kg Grasschnitt pro Korb aufgenommen. Die Flächenleistung mit einer Akkuladung beim Bosch-Mäher betrug 660 Quadratmeter. Während des Mäheinsatzes konnten die beiden zusätzlich mit dem Mäher mitgelieferten Akkus mit den Schnell-Ladegeräten aufgeladen werden.

Benziner braucht länger mit mehr Ertrag

Danach war der Sabo Profimäher an der Reihe. Für die 660 Quadratmeter brauchte er rund zehn Minuten länger als sein Akku-Kollege. Dabei musste der Fangkorb 45 Mal entleert werden, was auf die höhere Narbendichte der Rasenfläche zurückzuführen war. Dass der Sabo 54-Vario durchschnittlich 5,6 kg pro Korb im Test aufnahm, könnte auch an seiner speziellen Messerform liegen, die dafür sorgt, dass zusätzlich Luft von unten angesogen wird und sich so das Gras kurz vor dem Schnitt aufrichtet.

Leistung gleichauf

Insgesamt waren die Praktiker von der Stadtgärtnerei nach dem Vergleichstest von der Leistung beider Mäher angetan. Ihre Schnittqualität konnte sich sehen lassen, ebenso ihre Leistung angesichts des hohen, dichten und feuchten Sportrasens. Dass das Akkumodell auf Anhieb mit einem Ergebnis auf Augenhöhe aus dem Test herauskam, erstaunte die Steiner Stadtgärtner. 
 


Den vollständigen Testbericht lesen Sie in der bi GaLaBau 7-2015.