Berlin: Vergabemindestlohn soll auf 11,90 Euro pro Stunde steigen

BERLIN, 28.06.209 - Unternehmen, die Aufträge für das Land Berlin ausführen wollen, müssen ihren Mitarbeitern ab 2020 mindestens 11,90 Euro pro Stunde zahlen. Das sieht der Entwurf für das neue Berliner Vergabegesetz vor.

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hat vor wenigen Tagen das neue Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz vorgelegt. 

Die Gesetzesnovelle soll im Herbst im Abgeordnetenhaus beraten werden und ab 2020 gelten.

Vergabemindestlohn und ökologische Vorgaben

Bei Aufträgen ab 10.000 Euro sollen Unternehmen, die Aufträge vom Land Berlin erhalten wollen, künftig einen Mindestlohn von 11,90 Euro pro Stunde an ihre Mitarbeiter zahlen. Dieser Stundenlohn entspricht dem Einstiegsgehalt in der Verwaltung. Bisher liegt der Vergabe-Mindestlohn bei 9,00 Euro. Außerdem soll die Vergabe von Landesaufträgen künftig an die Erfüllung bestimmter Kriterien, z.B. der Nachhaltigkeit, gebunden werden.

(Quelle: berlin.de) | B_I MEDIEN

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