Baugewerbe: Konjunktur im April zieht an

BERLIN, 15.05.2015 – Im April beurteilten die baugewerblichen Betriebe ihre Geschäftslage besser als im Vormonat. Wie die aktuelle Umfrage unter den Mitgliedern des ZDB ergab, zeigt sich die Aufhellung im Wirtschaftsbau, im öffentlichen Hochbau und den Tiefbausparten. Die Auftragsentwicklung wird für die kommenden Monate positiv bewertet.

Während im Wohnungsbau das gute und hohe Niveau der Lagebeurteilung weiter anhält, erhalten die anderen Bausparten jetzt gute/befriedigende (Wirtschaftsbau) oder zumindest befriedigende Urteile (öffentlicher Hoch- und Tiefbau).
Die Geräteauslastung ist im Hochbau deutlich angestiegen von 60% auf knapp 70%. Auch im Tiefbau stieg die Auslastung erkennbar, von gut 50% auf knapp 60%.  Diese Meldungen gehen einher mit einer ausgeweiteten Bautätigkeit. Rückläufige Meldungen bleiben, bis auf den öffentlichen Hochbau, praktisch aus. Die Zahl der Beschäftigten bleibt auf hohem Niveau stabil.

Die Reichweite der Auftragsbestände hat sich im Tiefbau von 1,7 Monaten auf zwei Monate verbessert. Im Hochbau halten die bereits im Vormonat gemeldeten 2,5 Monate. Damit ist im Hoch- wie im Tiefbau eine Auftragsreichweite wie vor Jahresfrist gegeben. Die Unternehmen erwarten jedoch nicht, steigende Preise am Markt durchsetzen zu können.
Bei den Investitionen gibt es nun auch Meldungen zu Rationalisierungsinvestitionen bzw. sogar Erweiterungen der Betriebskapazität.
bi