Feste Fehmarnbeltquerung:

Dänemark verabschiedet Baugesetz

KOPENHAGEN, 29.04.2015 – Der Weg für die Feste Fehmarnbeltquerung ist frei: Das dänische Parlament hat gestern am 28. April das Gesetz über ihren Bau mitsamt einer dänischen Schienen- und Straßenanbindung verabschiedet. Das Baugesetz ist die endgültige umweltrechtliche Genehmigung des Vorhabens in Dänemark.

Durch das Gesetz erhalten die staatlichen Unternehmen Femern A/S und A/S Femern Landanlæg das Mandat zum Bau und Betrieb einer Festen Fehmarnbeltquerung inklusive der dänischen Schienen- und Straßenanbindung.

In Deutschland wurde die politische Entscheidung für den Bau einer Festen Fehmarnbeltquerung 2009 durch die Ratifizierung des Staatsvertrags getroffen, den Deutschland und Dänemark 2008 eingegangen sind. Für die Genehmigung des Baus der Festen Fehmarnbeltquerung ist in Deutschland die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens erforderlich. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.

Die Bauarbeiten können erst beginnen, wenn der deutsche Planfeststellungsbeschluss vorliegt und die dänischen Parteien hinter der Festen Fehmarnbeltquerung im Herbst 2015 eine erneute Bewertung der Wirtschaftlichkeit des Projekts durchgeführt haben. Femern A/S verhandelt zurzeit mit den internationalen Baukonsortien, die Angebote für die Hauptbauaufträge abgegeben haben. Nach der Sommerpause wird Femern A/S eine umfassende Bestandsaufnahme der Wirtschaftlichkeit und einen aktualisierten Zeitplan vorlegen. In der Zwischenzeit werden die vorgezogenen Arbeiten, die die künftige Produktion der Tunnelelemente bei Rødbyhavn vorbereiten, fortgesetzt.
bi

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