Atlas Copco trennt sich von Powercrusher
Die Geschäfte mit den Brech- und Siebanlagen sollen schon länger schlecht gelaufen sein. In diesem Jahr kehrt Atlas Copco Powercrusher endgültig den Rücken. | Foto: bi

Atlas Copco: Aus für Powercrusher

STOCKHOLM (Schweden), 16.04.2015 – Atlas Copco stellt die Produktion und den Vertrieb mobiler Brech- und Siebanlagen der Marke Powercrusher ein. Rund viereinhalb Jahre nach der Übernahme des Geschäftsbereichs von der Familie Hartl wird das Werk in St. Valentin geschlossen.

Noch in diesem Jahr werde Atlas Copco die Fertigung im Werk im niederösterreichischen St. Valentin einstellen, teilte das Unternehmen mit. „Wir stellen diesen Geschäftsbereich ein, da er strategisch nicht zu uns passt“, sagte Johan Halling, Präsident des Geschäftsbereichs Bergbautechnik von Atlas Copco. „Wir werden dafür sorgen, dass bestehende Powercrusher-Kunden weiterhin einen optimalen Service für ihre Maschinen erhalten.“

Im Powercrusher-Geschäftsbereich arbeiten rund 70 Mitarbeiter, die 2014 einen Umsatz von umgerechnet etwa 28 Millionen Euro erwirtschaftet haben – nur wenig mehr als 2009 vor der Übernahme. Von den einstigen Ambitionen des schwedischen Konzerns, Powercrusher zum Weltmarktführer im Bereich Brech- und Siebanlagen zu machen, ist nichts geblieben.

hst