Garten
Seit Anfang 2017 macht sich der BGL gegen die Schotterflut in Vorgärten und für eine Gestaltung mit lebendigem Grün stark. | Foto: BGL

Website für Initiative „Rettet den Vorgarten“

BAD HONNEF, 11.09.2019 – Die Initiative „Rettet den Vorgarten“ vom  Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hat mit der Website www.rettet-den-vorgarten.de einen weiteren Kanal eröffnet, um für eine abwechslungsreiche Gestaltung von Vorgärten zu werben.

Seit 2017 engagiert sich der BGL mit der Initiative „Rettet den Vorgarten“ gegen die Schotterflut, die sich insbesondere in Neubaugebieten ausbreitet. Der BGL will diese Entwicklung aufhalten und dazu beitragen, dass Pflanzen wieder die Hauptrolle in Gärten spielen. Es wurde eine breit angelegte, positiv ausgerichtete Informations- und Argumentationsstrategie entwickelt, die Lust auf bepflanzte Gärten machen soll. Dafür wurde u. a. eine Facebook-Seite eingerichtet, die laut BGL mit mehr als 12.000 Followern sehr erfolgreich ist. Die Beiträge würden intensiv geliked, geteilt, diskutiert. BGL-Pressesprecher Andreas Stump: „Die Facebook-Seite der Initiative ist für uns sehr wichtig, weil dort tatsächlich Wissens- und Erfahrungsaustausch stattfindet. Viele Menschen posten Fotos von ihren Vorgärten oder schreiben uns, warum sie die Fläche bepflanzt haben. Darüber hinaus ist aber der Wunsch an uns herangetragen worden, auch eine entsprechende Website einzurichten, weil viele am Thema Interessierte über keinen Facebook-Account verfügen.“ Mit www.rettet-den-vorgarten.de steht diese nun zur Verfügung. Neben allgemeinen Infos und Argumenten für die gärtnerische Gestaltung enthält sie auch spezielle Unterseiten für Kommunen und für Gartenbesitzer. Die Rubrik „Für Kommunen“ umfasst z. B. einige rechtliche Hinweise und zeigt Beispiele, wie Städte und Gemeinden gegen die Verschotterung vorgehen. Stump: „Die Website wird ständig weiter aktualisiert. Wir freuen uns über Hinweise auf gute Quellen und Beispiele aus Städten und Gemeinden, von anderen Initiativen und natürlich auch von Gartenbesitzern, die wir soweit wie möglich nach und nach integrieren.“